Diplomatische Eskalation: Deutschland schließt fast alle russischen Konsulate
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- Diesen Mittwoch hat das Auswärtige Amt die Schließung von vier der fünf russischen Konsulate in Deutschland angekündigt.
- Dabei handelt es sich um eine Reaktion auf Ausweisungen durch die Russische Regierung, die vergangene Woche hunderte deutsche Staatsbedienstete aus dem Land verwies.
- Deutschland und Russland haben während des Ukraine-Krieges wiederholt gegenseitig Diplomaten ausgewiesen, nun hat dies einen neuen Höhepunkt erreicht.
Vier von fünf der russischen Konsulate in Deutschland sollen geschlossen werden – das kündigte das Auswärtige Amt am Mittwoch an. Das soll bis zum Jahresende erfolgen. Aktuell betreibt Generalkonsulate in Bonn, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München.
Damit reagiert das deutsche Außenministerium auf eine Bestimmung der Russischen Regierung, die die Ausweisung von hunderten deutschen Staatsbediensteten zur Folge hatte. Dabei wurde die Anzahl an Deutschen Diplomaten auf russischen Boden begrenzt, wodurch der Weiterbetrieb mehrerer deutscher Konsulate stark erschwert wird. Die von Russland angekündigte neue Obergrenze von 350 Personen für die deutsche Gesamtpräsenz, wird daher die Einstellung der deutschen Generalkonsulate in Kaliningrad, Jekaterinburg und Nowosibirsk zur Folge haben wird. Nach aktuellem Stand werden alleine die deutsche Botschaft in Moskau und das Generalkonsulat in Sankt Petersburg bestehen bleiben.
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