Drei von vier AfD-Wählern wollen, dass Syrer mit geregelter Arbeit bleiben können
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Mit dem Sturz des Assad-Regimes ist in Deutschland eine Debatte ausgebrochen: Sollen die über eine Million Syrer im Land weiter in Deutschland bleiben? Oder muss über eine Rückkehr nachgedacht werden, nachdem Assad gestürzt wurde und damit der ursprüngliche Fluchtgrund entfällt. Die riesige Mehrheit (92 Prozent) der Deutschen ist dafür, dass Syrer weiter in Deutschland bleiben können, sofern sie einer geregelten Arbeit nachgehen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von ntv.

Die Befragung zeigt eindeutig, dass der Großteil der Deutschen Syrer im Lohnbezug nicht ausweisen möchte.
Bemerkenswert: Auch 75 Prozent der Wähler der AfD sprechen sich dafür aus, dass arbeitende Syrer unabhängig von der politischen Entwicklung in Syrien dauerhaft in Deutschland bleiben können. Bei Anhängern der anderen Parteien liegt die Zustimmung noch höher: 96 Prozent der Grünen-Wähler, 95 Prozent der SPD-Wähler, 93 Prozent der BSW-Wähler, 92 Prozent der CDU/CDU-Wähler und 85 Prozent der FDP-Wähler wollen dies ebenfalls.
Gleichwohl zeigen Statistiken jedoch auch, dass viele Syrer jener „geregelten Arbeit“ nicht nachgehen. Der Anteil der Syrer im Bürgergeldbezug liegt bei rund 60 Prozent.

Syrer feiern den Sturz des Dikators Assad. Wie geht es für sie weiter in Deutschland?
Das Ergebnis der repräsentativen Befragung widerspricht damit deutlich der Behauptung, die AfD und ihre Wähler wollten ausländische und sogar deutsche Staatsbürger nach rassistischen Kriterien außer Landes schaffen und würden Abschiebungen nicht an Integrationsleistung, Straftaten oder rechtsstaatliche Kriterien koppeln.
Die Veröffentlichung des aktivistischen und in großen Teilen staatlich finanzierten Medienportals Correctiv hatte diese Erzählung aufgrund eines „Geheimtreffens von Potsdam“ in die Welt gesetzt. Inzwischen wurden mehrere Passagen daraus gerichtlich verboten. Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch darf laut richterlichem Beschluss sogar von der „dreckigen Correctiv-Lüge“ sprechen.
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