Drohung an der Wohnungstür: „Warte mal ab, du Wichser“ – Eine Israel-Flagge und der Palästinenser-Mob rastet aus
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Es brauchte nur eine Israel-Flagge am Balkon, um den Palästinenser-Mob zum Ausrasten zu bringen!
„Warte mal ab, du Wichser“, brüllte ein Mann und donnerte mit der Faust an die Tür von Philipp (Name von der Redaktion geändert) aus Berlin. „Ich bin Palästinenser, ich wohne hier, warte mal ab, du Wichser.“ Im Hintergrund schallt „Free Palestine“ aus hunderten Kehlen.

Ein Mann trommelt an die Tür und droht Philipp: „Warte mal ab, du Wichser.“
Die Polizei forderte auf, die Israel-Flagge zu entfernen
Eine Palästina-Demo war am Samstagabend durch Berlin-Kreuzberg gezogen. Philipp, der in der Jungen Union engagiert ist, und ein Freund wollten ein Zeichen der Solidarität mit Israel setzen. Sie zeigten mit einer Skimaske vermummt, um nicht erkannt zu werden, eine Israel-Flagge vom Balkon und spielten die israelische Nationalhymne „haTikwa“ laut ab.
Schnell standen fünf Polizisten vor der Tür, jedoch nicht, um Philipp und seine Freunde zu schützen, wie er gegenüber NIUS erklärte: Die Beamten hätten den jungen Mann dazu aufgefordert, die Musik auszumachen und die Flagge zu entfernen – man würde das Gebäude erst verlassen, wenn er mit den Provokationen aufhöre.
Die Polizei bestätigt den Einsatz, nennt jedoch andere Gründe:
„Gegen 17:20 Uhr wurde von einem Balkon eines Wohnhauses von einer vermummten Person eine israelische Fahne in Richtung des Aufzuges gezeigt. Polizeikräfte nahmen Kontakt zu der Person auf, da die Gefahr bestand, dass die Fahne von der Person hätte zerstört oder beschädigt und dadurch verunglimpft werden können. Die Person verneinte diesen Verdacht, gab aber an, die israelische Fahne nicht weiter zeigen zu wollen“, heißt es im Pressebericht.

Philipp und ein Freund hatten eine Israel-Flagge auf dem Balkon gezeigt.
„Das war schon sehr bedrohlich“
Als die Beamten die Wohnung verlassen hatten, folgte dann die bedrohliche Szene: Ein Mann hatte sich zum Treppenhaus Zugang verschafft, behauptet, selbst in dem Haus zu wohnen – er muss Teil des Judenhasser-Mobs auf der Straße gewesen sein, anders hätte er die Israel-Fahne nicht sehen können. Er trommelt an die Tür, droht: „Warte mal ab, du Wichser.“
Philipp zu NIUS: „Das war schon sehr bedrohlich – ich will gar nicht in die Opferrolle, aber dieser Vorfall scheint für ein größeres, gesellschaftliches Problem zu stehen, das wir haben.“ Freunde raten ihm nun, wenigstens für ein paar Tage den Wohnort zu wechseln. Philipp gibt zu: „Ich denke ernsthaft darüber nach, ganz wegzuziehen.“
Auch den zweiten Einsatz bestätigte die Polizei:
„Nachdem die Polizeikräfte das Gebäude verließen, soll kurze Zeit später ein 54-jähriger Hausbewohner in Begleitung einer Frau an der Haustür des Betroffenen lautstark geklopft und den 23-jährigen Wohnungsnutzer beleidigt haben. Der 23-Jährige alarmierte daraufhin die Polizei. Polizeikräfte stellten die Personalien des Tatverdächtigen fest und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Beleidigung ein.“
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