Eklat bei Preisverleihung in Berlin: Dutzende verlassen während Merz-Rede den Saal
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Unglaubliche Szenen am Mittwochabend unweit des Brandenburger Tors!
Die „Deutschlandstiftung Integration“ wollte bei einer Preisverleihung im nahegelegenen Allianz-Forum Sportler ehren, die sich besonders für gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Als Schirmherr der Stiftung sollte auch Friedrich Merz eine Rede halten.
Doch diese wollten Dutzende Teilnehmer offensichtlich nicht hören, wie aus einem Social-Media-Video hervorgeht:
Bei der Festrede des Kanzlers für den „Talisman-Preis“ standen vor allem junge Leute auf und verließen den Saal. Einer von ihnen trug etwa ein „Refugees Welcome“-Shirt. Auf Social Media deutet man die Abwanderung als Reaktion auf Merz’ Stadtbild-Aussage.
Der Veranstalter der Preisverleihung, die „Deutschlandstiftung Integration“, setzt sich nach eigenen Angaben mit diversen Projekten für Vielfalt und Chancengleichheit von Menschen mit Migrationsbiografie in Deutschland ein. Projekte sind unter anderem „Diversify“ – ein Programm zur Förderung von „politischer Repräsentation und Partizipation von gesellschaftlich benachteiligten jungen Menschen“ – oder „Vielfalt im Amt – ViA“, welches neue „Strategien zur interkulturellen Öffnung des öffentlichen Dienstes für junge Menschen mit Migrationshintergrund“ entwickelt.
Rede des Kanzlers hatte gerade angefangen
Merz konnte in der dokumentierten Szene gerade einmal die Anreden aussprechen. „Ich freue mich, heute Abend hier zu sein. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie mir die Aufgabe anvertrauen, die Schirmherrschaft dieser Stiftung zu übernehmen“, so der Kanzler. Im weiteren Verlauf ist der Kanzler auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt eingegangen: „Wir sind eine offene Gesellschaft, und wir wollen es bleiben. Eine solche offene Gesellschaft braucht Integration. Wir wollen diesen Zusammenhalt. Wir wollen Integration. Alle, die in diesem Land leben und arbeiten, sollen erfahren können, dass sie persönlich wertgeschätzt sind, dass sie mitgestalten können.“
Lesen Sie auch unsere Analyse von Ralf Schuler: Bundeskanzler Friedrich Merz hat keine Mehrheit mehr
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