Elf Minuten Applaus fürs Migrations-Versagen: Die CDU-Elite klatscht bis heute für Merkel
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Die historisch verheerendsten Augenblicke in der Geschichte der CDU brachen am 06. Dezember 2016 um 13 Uhr 05 in Essen an und endeten quälend lange elf Minuten später. Es war auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise.
Elf Minuten lang klatschten die Partei-Funktionäre für Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik, die nahezu alle CDU-Delegierten für katastrophal falsch hielten.
Elf Minuten Applaus für etwas, was die meisten in der Halle schon damals als historische Fehlentscheidung empfanden.
Elf Minuten begeisterter Applaus für eine Politik, die in weiten Teilen des Landes nicht Begeisterung, sondern Angst und Fassungslosigkeit auslöste. Im Hintergrund klatschte der Innenminister, der Herr über unsere Grenzen, dafür, dass der Rechtsstaat an unseren Grenzen kapituliert hatte.
Falls Sie die Szene nicht mehr im Kopf haben: Hier ist sie.
Es war der Moment, in dem die CDU sich sehenden Auges von diesem Land entkoppelte. Die Volkspartei jubelte verzückt über das, was dem Volk Angst einflößte.
Es war der Moment, in dem die CDU feierte, was den meisten Menschen in diesem Land bis heute als Wahnsinn erscheint: Unkontrolliert Menschen einreisen lassen, die nichts zum Wohlstand unseres Landes beitragen. Mehr Menschen, die nichts beitragen bedeutet, dass alle anderen weniger haben. Einreise ohne Leistung ist wegnehmen. Das ist nicht Hetze, das ist Mathematik. Und die CDU klatschte.
Das größte Problem der CDU ist: Eine mächtige Merkel-treue Elite in der CDU klatscht bis heute. Beklatscht, was niemand will, der jemals CDU gewählt hat.
Die Union in der Wählerflüchtlingskrise
Helmut Kohl gewann 1983 die Macht mit 19 Millionen Stimmen. Er verlor die Macht 1998 mit 17,3 Millionen Stimmen. 2021 verlor die CDU die Wahl mit gerade mal 11,1 Millionen Stimmen. Jeder dritte CDU-Wähler wurde in der Merkel-Ära vergrault. Die Flüchtlingspolitik der Union führte vor allem dazu, dass Millionen Wähler vor ihrer Partei flüchteten. Die Partei erlebt eine Wählerflüchtlingskrise. Millionen Menschen in diesem Land sagen: Nie mehr CDU.
Bei drei der letzten vier Landtagswahlen verlor die CDU die meisten Wähler an die Nichtwähler. Die Aussage dieser Statistik ist eindeutig: Bevor ich CDU wähle, wähle ich lieber gar nicht. Stellen Sie sich vor, Sie würden nur alle vier Jahre in ein Restaurant gehen, das früher mal ihr Lieblingsrestaurant war. Heute aber würden Sie beim Blick auf die Speisekarte sagen: Bevor ich DAS esse, esse ich lieber gar nichts. SO schlecht ist das Angebot der CDU an die Wähler.
Millionen Menschen haben früher CDU gewählt, damit sich in einem Land, in dem sehr viel sehr gut war, möglichst wenig ändert. Und wenn, dann auf vernünftige und durchdachte Weise. Aber alles, was sich in den letzten Jahren auf unvernünftige Weise geändert hat, egal ob Atomausstieg oder Massenmigration, wurde durch die CDU geändert. Richtig wäre es, dafür einmal ausdrücklich um Entschuldigung zu bitten. Falsch ist es, Angela Merkel für diese Politik Orden zu verleihen, so wie Hendrik Wüst es tut.
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