Ende der Menschheit ausgefallen: Greta lebt (und wir auch)!
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- Greta Thunberg sagt Ende der Menschheit falsch voraus
- Am heutigen Mittwoch läuft besagte Frist ab
- Thunberg hat ihren Warn-Tweet gelöscht
Klima-Ikone Greta Thunberg kann sicher vieles, aber nicht die Zukunft vorhersagen: Am heutigen Mittwoch vor fünf Jahren twitterte die Gründerin von „Fridays for Future“, dass die Menschheit ausgelöscht würde, wenn sie nicht in den nächsten fünf Jahren aus Kohle, Öl und Gas aussteigt.
Wörtlich twitterte sie: „Ein Top-Klimaforscher warnt, dass der Klimawandel die gesamte Menschheit auslöschen wird, wenn wir nicht in den nächsten fünf Jahren aufhören, fossile Brennstoffe zu nutzen.“
Heute, fünf Jahre später und mit Ablauf von Thunbergs Frist, gibt es die Menschheit noch, der weltweite Verbrauch von Kohle, Öl und Gas ist leicht gestiegen und der Tweet der Klima-Ikone ist nicht mehr auffindbar. Das einzige was also ausgelöscht wurde, ist Gretas Vorhersage von damals.
Spannend ist zudem, dass in dem verlinkten Text von „Gritpost“ nie behauptet wurde, dass das Ende der Menschheit besiegelt sei, wenn sie nicht bald den fossilen Brennstoffen den Garaus mache. Nicht einmal der zitierte Top-Klimawissenschaftler, der Havard-Professor James Anderson, hat das je behauptet. Seine Aussage bezog sich auf ein unumkehrbares Abschmelzen des Polareises.
Fast zeitgleich zum Ablauf von Gretas „Ende der Menschheit“-Frist wurde eine Studie bekannt, wonach 60-70 Prozent der jungen Menschen weltweit große Sorge vor der Klimakrise haben. Welcher Zusammenhang mit falschen Horror-Prognosen der wichtigsten Klimaaktivisten besteht, bleibt offen.
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