England brodelt nach dreifachem Messermord: Aber die deutschen Medien warnen lieber vor „Rechtsextremismus“
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Die Messerattacke in Southport, bei der am Montag drei kleine Mädchen von einem Migranten ermordet und acht weitere Kinder verletzt wurden, erhitzt in England die Gemüter. Hierzulande interessieren weder die Opfer noch die Motivation des Täters – im Fokus der Berichterstattung stehen „rechtsextreme“ Proteste nach „Falschinformationen“ im Netz.
In einem Taylor-Swift-Tanzkurs der Ferienfreizeit für sechs- bis elfjährige Grundschulkinder hatte der 17-jährige Täter, der im walisischen Cardiff geboren wurde und dessen Eltern aus Ruanda stammen, Bebe (6), Elsie (7) und Alice (9) mit einem Messer erstochen und weitere acht Kinder sowie zwei Frauen, die die Kinder zu schützen versuchten, zum Teil schwer verletzt. Fünf der Opfer werden noch immer im Krankenhaus behandelt.
Über die Identität des Messer-Mannes ist noch nichts bekannt – da er noch keine 18 Jahre alt ist, wird laut Telegraph aus rechtlichen Gründen seine Anonymität gewahrt. Er ist inzwischen wegen dreifachen Mordes und zehnfachen versuchten Mordes angeklagt worden.

Von acht Polizeifahrzeugen eskortiert, wird der Tatverdächtige zum Gericht in Liverpool gebracht.
Die Zahl der Messerstraftaten in UK explodiert
Nachdem im nordwestenglischen Southport tausende Menschen mit einer Mahnwache der Kinder gedacht hatten, die bei dem Messerangriff getötet worden waren, kam es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und aufgebrachten Randalierern, die auch auf eine Moschee losgingen und Fenster zertrümmerten. Ursache dafür waren, so der Spiegel, „nach Angaben der Polizei Gerüchte und Falschmeldungen über die Identität des mutmaßlichen Täters“ in sozialen Netzwerken. Auch der ARD-„Faktenfinder“ meint: „Falschmeldungen sollen Krawalle angeheizt haben“ – und nicht etwa die furchtbare Bluttat an den Kindern.
Und diese ist nur die bisher letzte in einer langen Reihe ähnlicher Verbrechen. Tatsächlich ist Großbritannien in den vergangenen Jahren immer mehr mit von Migranten verübten Gewalttaten konfrontiert worden. Die Menschen haben das Gefühl, dass der Staat und seine Polizei sie nicht mehr schützen können. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Messerangriffe verdoppelt. 2023 waren es laut Statistik 50.000 polizeilich erfasste Straftaten mit einem Messer oder scharfen Gegenstand.

In England trauert man um die drei ermordeten Mädchen.
Drei Beispiele für tödliche Messerattacken in den letzten Jahren:
- 3. Juni 2017: Im Herzen Londons, auf der London Bridge und dem Borough Market, ermorden drei islamistische Terroristen sechs Menschen und verletzen 48 weitere. Die Täter stammen aus Pakistan und dem Maghreb.
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20. Juni 2020: Ein aus Guinea-Bissau stammender Mann ersticht in Reading drei Menschen.
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13. Juni 2023: In Nottingham tötet ein 25-Jähriger aus Libyen, „Allahu akbar!“ rufend, mit einem Küchenmesser drei Menschen und verwundet drei weitere.
Kein Wunder also, dass immer mehr Engländer die Migrationspolitik ablehnen. Zwar hat die neue Innenministerin Yvette Cooper versichert, die Starmer-Regierung werde konsequent gegen die im Land weit verbreitete Messergewalt vorgehen, doch dürfte der politische Aktivist Tommy Robinson vielen Briten aus dem Herzen sprechen, wenn er sagt: „Bin ich ‚zu zornig‘? Nein, das bin ich nicht, Kinder werden ermordet, unsere Töchter werden ermordet. Keiner von uns fühlt sich in seinem eigenen Land, in seiner eigenen Stadt sicher.“
Nicht nur in Southport entlud sich die Wut in Ausschreitungen: In London griffen unweit des Regierungssitzes in der Downing Street No. 10 Demonstranten Polizeikräfte an, 40 Polizisten wurden verletzt, es gab mehr als 100 Festnahmen. Rufe wie „Rule Britannia“, „Rettet unsere Kinder“, „Stoppt die Boote“ waren zu hören. In Sprechchören forderten sie, die Einreise irregulärer Migranten zu stoppen. Auch in der Stadt Hartlepool kam es zwischenzeitlich zu Krawallen. Und in Manchester demonstrierten Dutzende Menschen vor dem Holiday Inn – in dem Hotel sind zurzeit auch Migranten untergebracht.

Demonstranten fordern: „Genug ist genug: Stoppt die Boote!“
Mediale Ablenkungsmanöver: Der Mord an den Kindern ist kein Thema mehr
In Deutschland lenken Zeitungen und Fernsehsender von der Migrationsproblematik ab. Sie fokussierten zunächst auf den bedeutungslosen Umstand, dass die Tat bei einem Taylor-Swift-Tanzworkshop verübt wurde: Bei den Opfern habe es sich um „Taylor-Swift-Fans“ gehandelt, ausführlich wurde auch dem mitfühlenden Statement der Sängerin Raum gegeben. Die heftigen Proteste gegen Migrantengewalt und die Untätigkeit der Politik nahm man dann zum Anlass, um der Geschichte einen ganz anderen Drall zu geben: Jetzt soll das Problem, das Großbritannien hat, der unterschätzte „Rechtsextremismus“ sein.
„Rechte Onlineaccounts“ hätten das Gerücht gestreut, bei dem Täter von Southport handele sich um einen Migranten mit arabisch klingendem Namen, einen illegal eingereisten Asylbewerber. Rechtsextreme hätten dann die Mahnwache trauernder Menschen gekapert, um Stimmung gegen Muslime zu machen. Es habe sich um Mitglieder rechtsextremer Gruppen gehandelt, vermutlich Anhänger der English Defence League. Der Tagesspiegel und andere Medien nennen die Demonstranten „Ultranationalisten“.
Die eigentliche Tat, der Mord an den Kindern, ist für die „Leitmedien“ längst kein Thema mehr, sie reiten wieder ihr Steckenpferd: die Gefahr von rechts.
Wenn das Verbrechen in den Hintergrund gerückt wird
Alles erinnert an zwei Verbrechen, die sich in Deutschland ereigneten:
Der Mord an dem Deutschen Daniel H., den 2018 ein Iraker und ein Syrer in Chemnitz begingen, rückte in den Hintergrund, als die Proteste gegen Migrantengewalt zu „Pogromen“ und „Hetzjagden“ erklärt wurden – sogar von der damaligen Kanzlerin Angela Merkel. Die Angst der Menschen vor gewalttätigen Ausländern vor allem aus dem islamischen Raum wurde als „Fremdenhass“ gelabelt, Protestierende in die Nähe von Neonazis gerückt. Daniel H. wurde vergessen.
Und erst Ende Mai dieses Jahres stach ein Afghane auf dem Mannheimer Marktplatz auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger ein und verletzte ihn schwer, tötete dann den Polizisten Rouven Laur. Die Medien erweckten den Eindruck, die Tat habe eigentlich ihm gegolten, von Stürzenberger war keine Rede mehr. Im Gegenteil wurde suggeriert, der Islamkritiker habe wegen „Hass und Hetze“ gegen Muslime den Angriff gewissermaßen provoziert. Dass das Attentat Stürzenbergers Warnungen vor radikalen Muslimen bestätigte, wurde unterschlagen, vielmehr davor gewarnt, der „Vorfall“ könne von der rechten Szene instrumentalisiert werden.
Der britische Politiker, Kommentator, Autor und Radiomoderator Nigel Farage schrieb auf der Plattform X: „Ich frage mich, ob man uns die Wahrheit vorenthält … Ich weiß, dass etwas sehr falsch läuft in unserem einst wunderschönen Land.“ Nicht nur in Großbritannien, wie ein Blick in europäische Staaten wie Frankreich, Belgien, Schweden oder eben auch Deutschland zeigt.
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Claudio Casula
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