Entschuldigung und Kampfansage: „Das bin nicht ich, das ist nicht Hubert Aiwanger“
Hubert Aiwanger bittet rund um die Flugblatt-Affäre erstmals um Entschuldigung!
„Ich habe als Jugendlicher auch Fehler gemacht. Ich bereue zutiefst, wenn ich durch mein Verhalten in Bezug auf das in Rede stehende Pamphlet oder weitere Vorwürfe gegen mich aus der Jugendzeit Gefühle verletzt habe“, sagte Aiwanger bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

Hubert Aiwanger entschuldigt während seiner Pressekonferenz.
Seine aufrichtige Entschuldigung gelte „zuvorderst allen Opfer des NS-Regimes, deren Hinterblieben, allen Beteiligten und der wertvoller Erinnerungsarbeit“.
Wofür genau Aiwanger um Entschuldigung bittet, wurde aber nicht deutlich – nachdem er die Vorwürfe weiterhin zurückweist: „Die genannten Vorwürfe liegen 36 Jahre zurück. Ich betone nochmals, ich habe das Pamphlet nicht verfasst – ich distanziere mich in jeder Form von dem ekelhaften Inhalt. Ich war nie ein Antisemit. Ich war nie ein Menschenfeind. Die Vorwürfe haben mich erschreckt, ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Hitlergruß gemacht zu haben. Ich habe keine Hitlerreden vor dem Spiegel einstudiert.“

Das Flugblatt, das in der Schultasche von Aiwanger gefunden wurde
Andere Vorwürfe von ehemaligen Schulkollegen, wonach er antisemitische Witze gemacht haben haben soll, könne er aus seiner Erinnerung „weder vollständig dementieren noch bestätigen“, so Aiwanger. Und weiter: „Sollte dies geschehen sein, so entschuldige ich mich dafür in aller Form.“
„Ich soll politisch und persönlich fertiggemacht werden“

Klare Worte von Hubert Aiwanger: Ich soll politisch und persönlich fertig gemacht werden."
Aiwanger sieht weiterhin eine Kampagne gegen sich: „Es ist jedoch nicht akzeptabel, dass diese Verfehlungen jetzt in einer politischen Kampagne gegen mich und meine Partei instrumentalisiert werden. Ich habe den Eindruck, ich soll politisch und persönlich fertiggemacht werden.“
Das negative Bild, das vom bayerischen Vize-Ministerpräsident in den vergangenen Tagen gezeichnet wurde, sei falsch: „Das bin nicht ich. Das ist nicht Hubert Aiwanger.“
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