Exklusiv-Umfrage: Deutsche sehen Trump und Merz negativ
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Konservative kommen bei den Deutschen nicht besonders gut an. In einer exklusiven INSA-Umfrage für NIUS (1004 Befragte) überwiegen eher oder sehr negative Erwartungen an die bevorstehende Amtszeit des gewählten US-Präsidenten Donald Trump. Auch der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz (CDU), weckt eher negative Erwartungen.
Während 48 Prozent der Befragten eher (25 Prozent) oder sehr (23 Prozent) negative Erwartungen gegenüber Merz hegen, sehen 35 Prozent eine mögliche Kanzlerschaft des CDU-Chefs eher (27 Prozent) oder sehr (8 Prozent) positiv (17 Prozent weiß nicht/keine Angaben). Interessant ist, dass Männer sowohl bei den positiven (40 Prozent) als auch bei den negativen (49 Prozent) Erwartungen vor den Frauen liegen (30 Prozent positiv, 46 Prozent negativ). Wenig überraschend sind Frauen deutlich häufiger pessimistisch gegenüber einer Kanzlerschaft.

CDU-Chef Friedrich Merz.
Betrachtet man die Erwartungen nach Altersgruppen, so sind es die über 60-Jährigen, die mit 40 Prozent die Hoffnungen auf eine Kanzlerschaft Merz’ richten. Unter den Merz-Kritikern sticht die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen mit 54 Prozent negativen Erwartungen hervor. Interessant ist auch, dass die Anhänger und Unterstützer der FDP mit Blick auf Merz gespalten sind: 43 Prozent sehen seine mögliche Kanzlerschaft positiv, 39 Prozent negativ.
Frauen sehen Trump deutlich negativer als Männer
Noch deutlicher sind die negativen Erwartungen mit Blick auf die kommende Amtszeit von Donald Trump. Hier sehen 64 Prozent der Deutschen eher (20 Prozent) oder sehr (44 Prozent) negative Entwicklungen. Frauen (70 Prozent) sehen Trump deutlich negativer als Männer (58 Prozent). Auch unter denen, die positiv auf die Regierung Trump blicken, sind Frauen (18 Prozent) geringer vertreten als Männer (33 Prozent).

Der frisch gewählte 47. US-Präsident Donald Trump.
Interessant ist, dass die negativen Erwartungen gegenüber Trump um so ausgeprägter sind, je älter die Befragten sind. Unter den über 70-Jährigen geben 81 Prozent an, die Amtszeit von Trump negativ zu sehen. Je jünger die Befragten, desto weniger negativ wird der gewählte US-Präsident gesehen. Besonders deutlich stechen die 18- bis 29-Jährigen unter den Trump-Befürwortern hervor. In dieser Altersgruppe verbinden 49 Prozent positive Erwartungen mit dessen Administration. Bei den über 70-Jährigen sind es nur 13 Prozent.
Die größte Ablehnung schlägt Trump bei den Unterstützern der Grünen (91 Prozent) gefolgt von den Anhängern der Union (77 Prozent), der SPD (76 Prozent) und der Linken (75 Prozent) entgegen. Im Umfeld der AfD verbinden 60 Prozent positive Erwartungen mit Trumps Amtszeit.
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Ralf Schuler
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