Exklusive Umfrage: 75 Prozent der Bürger glauben, dass die Flüchtlingslage im neuen Jahr schlechter wird!
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So richtig optimistisch waren die Deutschen ja noch nie. Aber mit Blick auf das neue Jahr glauben nur die wenigsten, dass sich die Lage im Land verbessern wird …
NIUS wollte wissen: Glauben die Bürger, dass es Ihnen 2024 besser gehen wird als 2023? 18 Prozent sagen ja, es wird besser. 37 Prozent sagen nein, es wird schlechter. Und fast genau so viele (36 Prozent) glauben nicht, dass sich irgendwas ändern wird. Das zeigt eine repräsentative INSA-Umfrage für NIUS.
Bemerkenswert: Männer sind noch ein bisschen optimistischer als Frauen! Während 22 Prozent der männlichen Befragten an eine gute Entwicklung glauben, sind es bei den Frauen nur 15 Prozent. Und: Der Osten ist pessimistischer als der Westen! 42 Prozent der Menschen im Osten sagen, dass es ihnen schlechter gehen wird (besser: 14 Prozent), im Westen glauben 35 Prozent an eine negative Entwicklung (besser: 19 Prozent).

Spannend ist auch der Blick in einzelne Teilbereiche des Lebens.
Die überwältigende Mehrheit der Deutschen blickt pessimistisch auf die Flüchtlingslage im Land: 75 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich diese negativ entwickeln wird. Nur 13 Prozent sind optimistisch. Auch beim Kampf gegen die Inflation, der Sicherheit im öffentlichen Raum und dem allgemeinen Lebensstandard geht die absolute Mehrheit (jeweils mehr als 60 Prozent) von einer negativen Entwicklung aus.
Bemerkenswert: Selbst eine absolute Mehrheit der Grünen-Wähler (61 Prozent), SPD-Wähler (66 Prozent) und FDP-Wähler (67 Prozent) ist mit Blick auf die Flüchtlingslage pessimistisch. Heißt: Auch die Anhänger der Ampel-Parteien glauben nicht mehr daran, dass die Regierung das Thema im Griff hat.
Beim Thema Sicherheit im öffentlichen Raum ist der Osten (72 Prozent) deutlich pessimistischer als der Westen (61 Prozent).

Mehrheitlich optimistisch sind die Deutschen nur in wenigen Teilbereichen. Am größten ist die Erwartung hier beim Punkt Zufriedenheit in der Familie (56 Prozent) und der Wohnsituation (52 Prozent). Bei einem anderen sehr persönlichen Thema ist die Mehrheit pessimistisch: der finanziellen Situation (49 Prozent).

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