Explodierte Hisbollah-Pager: Brandenburger SPD-Funktionär bezeichnet Anti-Terror-Einsatz als „Massaker“
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Nach dem mutmaßlich israelischen Einsatz gegen die islamistische Hisbollah, bei welchem über Fernzündung mehrere Tausend Pager explodierten und reihenweise Terroristen töteten oder verletzten, bezeichnet ein Brandenburger Sozialdemokrat die Aktion als „Massaker“.
Der Vorsitzende der „Arbeitsgruppe Migration und Vielfalt“ der Brandenburger SPD, Fouad Abdallah, veröffentlichte auf seinem Instagram-Account ein niedrig-auflösendes Bild in welchem es „Pray for Beirut-Lebanon“ heißt.
„Wird das Massaker an den Libanesen die Welt dazu bringen, strenge Maßnahmen zu ergreifen, die bis zum Verbot von Mobiltelefonen und Pagern an Bord von Flugzeugen reichen, angesichts der zunehmenden Sicherheitsbedrohungen und der angespannten internationalen politischen Lage?“, fragt der Sozialdemokrat in der Bildbeschreibung.
Die mutmaßlich israelische Aktion bei welcher über 1500 Terroristen kampfunfähig gemacht wurde, betitelt Abdallah als Massaker.
Auf eine NIUS-Anfrage reagierte die Pressestelle der Brandenburger Sozialdemokraten vertröstend und bat um unbestimmt mehr Zeit.
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Abdallah bezeichnet die Neutralisierung von Terroristen als Massaker.
Nach der NIUS-Anfrage veröffentlichte der gebürtige Libanese ein uneingeordnetes Video des anti-israelischen Propagandakanals „Eye on Palestine“. Es zeigt eine zerstörte Straße mit dem Titel „Krieg ist grausam“. Dem Beitrag fehlt jeglicher Kontext und er passt nahtlos in die Opfer-Narrative, die auf Abdallahs Profil vorherrscht. Ob die Veröffentlichung durch die NIUS-Anfrage motiviert war, bleibt offen.

„Migration und Vielfalt“ und Teil des linken Establishments
Fouad Abdallah ist Vorsitzender der „Arbeitsgruppe Migration und Vielfalt“, der Brandenburger SPD. „Die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Brandenburg befasst sich mit der Aufnahme, Integration und Rückführung von Geflüchteten und MigrantInnen in Brandenburg“, heißt es seitens der AG.
„Ich bin seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv. Im Jahre 2007 habe ich den Verein ,Freunde der Deutsch Arabisch Kultur e.V.' sowie im Jahre 2021 das „Netzwerk der Muslime', den ersten muslimischen Landesverband in Brandenburg, mit gegründet und bin dort als Sprecher aktiv“, schreibt Abdallah auf der Webseite der Arbeitsgruppe.
Interessant: In einem Beitrag auf Instagram berichtet Abdallah von einer Veranstaltung im kürzlich eröffneten Jasma Falafel Bistro in den Potsdamer Bahnhofspassagen. Mit dabei ist Jasmina Abdallah, Vorstandsmitglied des zuvor erwähnten „Freunde der Deutsch Arabisch Kultur e.V.“ und Geschäftsführerin des besagten Falafel-Bistros. In welchem Verhältnis Jasmina und Fouad Abdallah stehen, ist unklar.

SPD „gegen Rechts“
Auf mehreren Bildern auf Abdallahs Instagram-Profil kann man ihn bei der Teilnahme an einer Demo „gegen Rechts“, sehen – einen Meter weiter steht der Potsdamer Bürgermeister Mike Schubert (SPD). Letzterer ist dafür bekannt, an linkem Aktionismus der Stadt teilzunehmen und den Kulturkampf gegen Rechts der Stadt Potsdam zu begünstigen.
Lesen Sie zum Potsdamer „Kampf gegen Rechts“:
„Zu den drei Mohren”-Straße wird umbenannt, aber die Kommunisten-Plätze bleiben

Ein Instagram-Post zeigt Abdallah bei einer „Demo gegen Rechts“ – rechts im Bild der Potsdamer Bürgermeister Mike Schubert (SPD), mit gehobenem Finger.
Weitere Beiträge auf Abdallahs Instagram zeigen ihn mit hochrangigen SPD-Politikern. Ob mit dem Ministerpräsidenten von Brandenburg, Dietmar Woidke, Arbeitsminister Hubertus Heil oder bereits 2011 an der Seite des damaligen Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck.

(Quelle Fouad Abdallah Instagram)
Die intolerante Integrationsbeauftragte Amanda Palenberg
Abdallah scheint auch Kontakt zur Beauftragten für Migration und Integration, Amanda Palenberg der Stadt Potsdam zu pflegen. Palenberg zitierte einst Abdallah, Abdallah lud ein schlecht retuschiertes Bild des Zitats auf seinem Instagram-Profil hoch. „Viele Menschen fallen so oft durch die praktische Prüfung, dass es der Verdacht von Rassismus sehr nahe liegt“, heißt es in diesem Zitat.

Nach dem Ausscheiden der Grünen, Linken und Freien Wählern aus dem Brandenburger Landtag beklagte Palenberg, dass die AfD eine Sperrminorität erreichte. „Mit diesem Ergebnis ist keine Partei mehr im Brandenburger Landtag vertreten, die sich in den letzten Monaten für Integrationspolitik (z. B. die Sicherung des Integrationsbudgets) eingesetzt hat, sich gegen Rassismus positioniert hat und keine Rechten Forderungen übernommen hat. Die Fortführung wichtiger Integrationspolitischer Instrumente braucht eine stabile Mehrheit, die Integration ernst nimmt“, so Palenberg.

Palenberg ist für ihre eher linken Positionen bekannt. „Die Potsdamer Integrationsbeauftragte Amanda Palenberg will die geplante Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge in der Landeshauptstadt verhindern – und stellt sich damit gegen die Rathausspitze“, berichtet die PNN.
Auf Kritik unter ihrem Post zum Wahlausgang reagierte Palenberg gänzlich intolerant mit einem Block.
Nach über 30 Jahren SPD in Brandenburg und Potsdam scheinen die alteingesessenen Institutionen so selbstsicher, dass sie den Kampf gegen Islamismus als Massaker bezeichnen, Demos gegen Rechts (also Demos gegen die demokratische Opposition) veranstalten und steuerzahlende Kritiker mit einem Block mundtot machen.
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