FC Bundestag will keine AfD-Mitglieder mehr aufnehmen
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Es ist eigentlich eine unpolitische Runde abseits des parlamentarischen Alltags: Beim FC Bundestag treten Abgeordnete aller Fraktionen gemeinsam gegen den Ball. Wer rechtsaußen im Reichstag sitzt, konnte problemlos linker Flügelstürmer beim FC Bundestag sein. Zumindest bis jetzt.
Der FC Bundestag will keine Mitglieder der AfD mehr aufnehmen! Das habe der Fußballclub am Donnerstag in seiner Mitgliederversammlung beschlossen, schrieb der Grünen-Abgeordnete Bruno Hönel, einer der Vizekapitäne der Mannschaft, auf Twitter: „Wir akzeptieren keine Diskriminierung, unsere Werte sind Weltoffenheit, Toleranz & das Bekenntnis zur Demokratie. Die Rechtsextremen wollen das Gegenteil.“
Als Erstes hatte The Pioneer über die Entscheidung berichtet. In dem Bericht heißt es, dass auch die Mitgliedschaft von mindestens vier AfD-Abgeordneten geprüft und ein Ausschluss vorbereitet werde. „Zuvor habe eine Debatte stattgefunden, an der sich auch AfD-Mitglieder beteiligt hatten. Etwa ein Drittel der knapp 40 Mitglieder stimmte unseren Informationen zufolge gegen den Antrag“, so The Pioneer.

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Auf der Homepage des FC Bundestags heißt es wörtlich: „Der FC Bundestag als Zusammenschluss von Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertritt überparteilich und interfraktionell die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und des parlamentarischen Systems der Bundesrepublik Deutschland.“
Ehemalige prominente Spieler des FC Bundestags sind unter anderem: Joschka Fischer, Norbert Lammert, Franz Müntefering, Peter Ramsauer, Wolfgang Schäuble, Rudolf Scharping, Andreas Scheuer, Gerhard Schröder, und Peter Struck.
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