FDP-Politiker schießen gegen CDU-Chef: „Merz biedert sich bei den Grünen an“
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Führende FDP-Politiker greifen Friedrich Merz mit scharfen Worten an. Der Grund: Seine harsche Kritik an der FDP, weil diese im EU-Parlament nicht für Ursula von der Leyen (CDU) gestimmt hatte.
„Die Äußerungen des CDU-Chefs verwundern mich sehr“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr in der Bild am Sonntag. „Herr Merz bekennt sich damit klar zur grünen Agenda und stellt sich hinter von der Leyens Pläne für das Verbrenner-Aus, europäische Schulden und mehr Bürokratie aus Brüssel.“ Für diese Politik stehe die FDP nicht zur Verfügung.
FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai warf Merz vor, bereits mit einem Auge auf eine Koalition mit den Grünen zu schielen. „Er fordert Entlastung, solide Finanzen und Entbürokratisierung, biedert sich aber den Grünen an und unterstützt von der Leyens Politik der Stagnation und Schulden“, wunderte er sich. Das werde der CDU massiv schaden.
Merz zählt auch die Grünen zur politischen Mitte
„Ich habe schon seit Monaten kaum noch Verständnis für die Haltung einer ganzen Reihe von FDP-Abgeordneten, sowohl im Europäischen Parlament als auch im Deutschen Bundestag“, hatte Friedrich Merz am Freitag im Deutschlandfunk erklärt. Hintergrund war die Verlautbarung der FDP im EU-Parlament, nicht für Ursula von der Leyen zu stimmen. Zudem fügte Merz in der Bild-Zeitung hinzu: „Wichtig ist, dass Ursula von der Leyen in der Mitte des Europäischen Parlamentes – und dazu zählen natürlich auch die Grünen – jetzt eine stabile Mehrheit hat, auf die sie setzen kann.“ Die Grünen stimmten im Parlament für von der Leyen.
FDP-Vize Wolfgang Kubicki schoß daraufhin auf X gegen den CDU-Chef: „Lieber Friedrich Merz, ich wünsche Dir mit den Grünen gute Reise – in den Abgrund. Dein Wolfgang.“
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