Fliegen ein Kanzler, vier Minister und elf Staatssekretäre getrennt nach Dubai, um das Klima zu retten ...
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Fliegen ein Kanzler, vier Minister und elf Staatssekretäre größtenteils getrennt nach Dubai, um das Klima zu retten. Mitten in der Haushaltskrise.
Was wie eine Parodie wirkt, ist Wirklichkeit. Mit viel Elan steigt die politische Elite in zahlreiche Jets, um unter Palmen über das Klima zu sprechen. Wasser predigen und Wein trinken macht einfach mehr Spaß. Würden die Teilnehmer ernsthaft an ihre Klima-Ideologie glauben, würde die ganze Konferenz digital stattfinden.

Sonne tanken, Palmen sehen: ein Grund für die Konferenzbegeisterung der Bundesregierung?
Die Regierung hebt ab, um das Klima zu retten
Die Flugbereitschaft der Bundeswehr hat jetzt jedenfalls gut zu tun: Heute Morgen ist Kanzler Olaf Scholz in den Wüstenstaat aufgebrochen. Er wird morgen Nachmittag wieder zurückfliegen. Für Wirtschaftsminister Robert Habeck geht es am 5. Dezember los. Außenministerin Annalena Baerbock hebt am 8. Dezember ab und soll am 12. Dezember zurückkehren. Ihre feministische Schwester im Geiste, Umweltministerin Steffi Lemke, steigt am 9. Dezember ins Flugzeug, das in der Regierungskaste als selbstverständliches Fortbewegungsmittel gilt, den Bürgern jedoch als üble CO2-Schleuder madig gemacht wird.
Reicht das an ministerialer Prominenz? Weit gefehlt, denn selbstverständlich muss auch Agrarminister Cem Özdemir mit von der Partie sein. Und ohne Entwicklungsministerin Svenja Schulze stünde die Bundesregierung dort sicher auf verlorenem Posten. Auf Karl Lauterbach konnte hingegen gerade noch verzichtet werden. Er schickt „nur“ einen Staatssekretär.
Bürger soll fürs „Klima frieren und zu Hause bleiben“
AfD-Bundestagsabgeordneter Enrico Komning kommentiert: „Die Menschen sollen also fürs Klima frieren und zu Hause bleiben, während Bundeskanzler Scholz mit einer 250 Mann Delegation Business-Class nach Dubai zur großen Welt-Klima-Show jettet und es sich für zwei Wochen am Jumeirah-Beach in Dubai gutgehen lässt.“

Steffen Bilger (CDU): „Für die Flüge fallen viele Hunderte Tonnen CO2 an.“
Dekadente Delegationen
Kritik kommt auch aus der Union. So sagt Steffen Bilger, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Zuhause fehlt wegen verfassungswidriger Haushaltstricks das Geld für den Klimaschutz – und dennoch geht die Bundesregierung groß auf Reisen.“
Die dekadente Größe der Delegation – 250 Teilnehmer aus den Bundesministerien und den Bundesbehörden – sei „weder dem Steuerzahler zu vermitteln, noch wird die Bundesregierung ihren selbst gesetzten Ansprüchen beim Klimaschutz gerecht“, so der Politiker weiter. „Für die Flüge fallen viele Hunderte Tonnen CO2 an.“
Bilger schließt: „Offensichtlich ist weder ein Problembewusstsein bei den Kosten der Dubai-Reisen noch beim CO2-Ausstoß der Flüge vorhanden.“
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