Floridas Gouverneur Ron DeSantis plant Verkündung von Präsidentschaftskandidatur
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- Medien berichten übereinstimmend, dass der prominente US-Gouverneur Ron DeSantis seine Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner für die Wahl 2024 verkünden will.
- Der Gouverneur von Florida äußerte sich so direkt wie nie zuvor zu Donald Trump.
- DeSantis gilt neben dem früheren Präsidenten Donald Trump Umfragen zufolge derzeit als einer der aussichtsreichsten Anwärter der Republikaner.
Im Rennen um das Weiße Haus verdichten sich die Anzeichen, dass der prominente US-Republikaner Ron DeSantis in der kommenden Woche seine Bewerbung für die Präsidentschaftswahl 2024 verkünden will. Es werde erwartet, dass der 44-Jährige die entsprechenden Unterlagen vor einer geplanten Veranstaltung zum Sammeln von Wahlkampfspenden einreichen werde, berichteten am Donnerstag mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Es sei wahrscheinlich, dass DeSantis im Zuge seiner Bewerbung ein Video veröffentlichen werde.
Reporter der New York Times berufen sich auf eine Telefonkonferenz mit Top-Spendern, wo sich der Gouverneur von Florida so direkt wie nie zuvor zu Donald Trump äußerte. DeSantis, erklärte am Donnerstagnachmittag, dass nur er in der Lage sei, sowohl die republikanische Vorwahl als auch die US-Präsidentschaftswahl zu gewinnen. Seine Ambitionen unterstreichen aktuell auch die Terminpläne: DeSantis hat für kommende Woche zahlreiche Unterstützer nach Miami zu einem Treffen eingeladen.
DeSantis gilt neben dem früheren Präsidenten Donald Trump Umfragen zufolge derzeit als einer der aussichtsreichsten Anwärter der Republikaner. Trump hatte bereits im November angekündigt, ins Präsidentschaftsrennen für die Wahl 2024 einzusteigen. In parteiinternen Umfragen liegt der 76-Jährige vorn. DeSantis ist seit Anfang 2019 Gouverneur des südlichen US-Bundesstaates Florida. Er gilt seit längerem als größter parteiinterner Konkurrent Trumps, nachdem dieser vor Jahren noch eine Art Mentor für ihn war.
Die Präsidentschaftswahl steht am 5. November 2024 an. Bei den Republikanern wird ein breites Bewerberfeld erwartet. Neben Trump und DeSantis hat bislang unter anderem die frühere amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley ihre Ambitionen offiziell gemacht – sie ist in Umfragen allerdings weit abgeschlagen. Wer am Ende tatsächlich offizieller Kandidat der Partei werden will, muss sich vorher in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Bei den Demokraten bewirbt sich US-Präsident Joe Biden um eine Wiederwahl und dürfte als Amtsinhaber parteiintern kaum größere Konkurrenz im Wahlkampf bekommen.
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