Flugblatt-Lehrer zum Wahlausgang: „Da war ich unfreiwilliger Wahlkämpfer – Aiwanger müsste sich bei mir bedanken“
Ein Beitrag von
Oberbayern, kurz vor 18 Uhr am Tag der Landtagswahl. Die Wahllokale haben nur noch wenige Minuten geöffnet und ganz Deutschland wartet auf die ersten Prognose …
Im Fokus der Bayern-Wahl: Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Chef der Freien Wähler. NIUS ist in Aiwangers Heimat unterwegs und wollte von den Bürgern wissen: Hat die Affäre um das Auschwitz-Flugblatt seinem Wahlkampf geschadet oder am Ende sogar genutzt?
An einer Straßenecke sprechen wir einen Mann mit grauen Locken, eleganter Weste und einer Gießkanne in der Hand an. Er sagt, mit Blick auf den sich abzeichnenden Wahlerfolg von Aiwanger: „Da war ich unfreiwilliger Wahlkämpfer.“ Es stellt sich heraus: Dieser Mann ist der Lehrer, der die Flugblatt-Affäre ins Rollen gebracht hat!
Viel sagen möchte er nicht, sein Name ging im Zuge der Berichterstattung genug durch die Presse. Doch dann sagt er doch, fast schon humorvoll: „Wenn sich die Umfragen bestätigen, dann müsste der Minister sich bedanken bei mir.“
Was der mittlerweile pensionierte Pädagoge meint: Seit die Süddeutsche Zeitung das Flugblatt aus dem Jahr 1988, das der Lehrer der Zeitung zugespielt hatte, veröffentlichte, sind die Werte der Freien Wähler explodiert. Bei bis zu 17 Prozent landeten die Freien Wähler in den Wahl-Umfragen, am Ende wurden es 15,8 Prozent.
Die Flugblatt-Affäre: Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht am Freitag, 25. August, online den Artikel: „Belastendes Dokument: Aiwanger soll als Schüler antisemitisches Flugblatt verfasst haben“. In der Folge bestreitet Aiwanger die Urheberschaft, sein Bruder bekennt sich als Verfasser. Trotzdem fordern die Süddeutsche Zeitung und zahlreiche Politiker aus dem linken Spektrum seinen Rücktritt.
Die NIUS-Umfrage in Aiwangers Heimat zeigt: Die überwältigende Mehrheit glaubt, dass der sich als falsch erwiesene Vorwurf zu Aiwangers Vorteil entwickelt hat.
Hier sehen Sie die ganze Umfrage:
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Helena Gebhard
Artikel teilen
Kommentare