„Focus“-Gründer Helmut Markwort: „Wagenknecht ist national und sozialistisch“
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Wirbelt Sahra Wagenknecht die deutsche Parteienlandschaft durcheinander?
JA, sagt „Focus“-Gründer Helmut Markwort! Er ist sich sicher: Spätestens im November gründet Wagenknecht ihre eigene Partei. Wenn Wagenknecht aus der Deckung tritt, werden ihr direkt mehrere Bundestags-Mitglieder folgen, so Markwort. Die Linksfraktion sei dann keine Fraktion mehr, kein Einfluss, kein Geld, weniger Rederecht. „Wagenknecht startet mit einer kleinen, heftigen Gruppe“, so Markwort bei „Schuler! Fragen, was ist“.
Der Aufbau von Partei-Strukturen in den Landesverbänden könnte zäh werden. „Aber wenn sie dann antritt – ich weiß nicht wie sie heißt, die ,Wahre Linke‘ oder ,Gruppe Wagenknecht‘ oder wie auch immer – wird sie einen großen Zulauf haben, weil sie sozialistische und nationale Interessen verbindet. Da bin ich jetzt beinahe bei nationalsozialistisch.“ Markwort erklärt: „Das Nationale ist bei ihr ganz klar, weil sie sagt: Nicht so viel Ausländer, deutsche Interessen.“ Das sozialisitische Element habe sie als „ehemalige Stalin-Kämpferin“ als „Basis ihres sozialen Denkens“.
Das ganze Interview finden Sie hier:
Markwort sitzt für die FDP im bayrischen Landtag und glaubt an eine gewaltige Veränderung in der deutschen Politik. „Mit dieser Gruppierung wird sie auch von der AfD-Wähler anziehen, glaube ich. Sie kommt ja von ganz links und deswegen macht man ja nicht die selben Vorwürfe wie der AfD.“
Eine Herausforderung, die Wagenknecht noch erwartet, ist der erste Schwung von Neu-Mitgliedern, mutmaßt Markwort: „Da kommen alle Spinner, Querulanten, Narren, die anderswo gescheitert sind. Plötzlich sagt der Parteigründer ,Ganz toll, wir haben ganz viele Mitglieder‘ – und das sind dann erstklassige Spinner.“

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