„Free Lina!“: Chef der Grünen Jugend solidarisiert sich mit Linksterroristin
- Die linksextreme Gewalttäterin Lina E. wurde zu über fünf Jahren Haft verurteilt.
- Der Chef der Grünen Jugend solidarisiert sich derweil offen mit der Terroristin.
- Auf Twitter delegitimiert er den Prozess und fordert Freiheit für Lina E.
Am Mittwochvormittag wurde die terroristische Linksextremistin Lina E. Zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass E. als führendes Mitglied der sogenannten „Hammerbande“ an diversen, brutalen Angriffen beteiligt war. Der 27-Jährigen wurde die Bildung einer linksextremen kriminellen Vereinigung vorgeworfen, die zwischen Oktober 2018 und Februar 2020 sechs Angriffe auf vermeintliche und tatsächliche Neonazis verübt und 13 Menschen zum Teil schwer verletzt haben soll. Das Urteil blieb weit unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß von acht Jahren.
Der Chef der Grünen Jugend, Timon Dzienus hat sich in einer Reihe von Tweets jetzt mit der Terroristin solidarisiert und Das Gericht attackiert. Das Urteil sei „eine Farce“, schrieb Dzienus, der einer von zwei Bundessrechern der Jugendorganisation der Grünen ist, in dem sozialen Netzwerk Twitter. „Mit einem völlig übertriebenem und auf fragwürdigen Indizien beruhenden Prozess wird mit aller Härte gegen Lina E. und andere Linke vorgegangen“, so Dzienus weiter. „Was für ein Quatsch - deshalb Free Lina!“, fordert der Jungpolitiker - er wünscht sich die Freilassung der Terroristen, die für diverse Gewalttaten schuldig gesprochen wurde. Zu einer Distanzierung oder Verurteilung von Gewalttaten ist Dzienus nicht bereit.

Es ist nicht das erste mal, dass der Chef der Grünen Jugend sich offen mit linksextremen Gewalttätern solidarisiert. Bei den gewalttätigen Protesten am Braunkohlerevier um Lützerath war Dzienus ebenfalls vor Ort und posierte mit dem kommunistischen Gruß der erhobenen Faust. Er bekennt sich auch offen zur gewalttätigen Bewegung der Antifa.
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