Gas-PR für Geld: Das Geschäftsmodell der Deutschen Umwelthilfe
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Sonst wettert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen „fossile Energien“, klagt gegen Feinstaub und sonstige Umweltsünden. Doch wenn es ums eigene Geschäft geht, sind die Aktivisten um Geschäftsführer Jürgen Resch sehr flexibel.
So bot die Umwelthilfe 2016 nach Informationen von Table Media für 2,1 Millionen Euro eine Lobby-Kampagne für fossiles Gas als Treibstoff in Verbrennermotoren an. „Das neun DIN-A4-Seiten umfassende Angebot der DUH, gezeichnet von Geschäftsführer Jürgen Resch“, schreibt Table Media, „stammt aus dem Dezember 2016. Die Kampagne sollte den Titel haben ‚Saubere Luft durch saubere Antriebe‘.“

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (links).
Das Projekt, dem persönliche Verhandlungen vorausgingen, sei am Ende nicht zustande gekommen, heißt es. Die DUH bestätigte das Projekt, für das eine „Projektskizze“ verschickt worden sei, „verbunden mit der Aufstellung der erwarteten Kosten dieses auf drei Jahren angelegten Projektes.“
Geplante Kooperation ist „Kampagne“
Der Vorgang gibt einen guten Einblick in die Arbeitsweise des „Umweltverbandes“.
Wörtlich heißt es: „Für die Durchführung der skizzierten Aktivitäten kalkulieren wir mit einem Finanzaufwand von 750 T Euro in 2017, 700 T Euro in 2018 und 650 T Euro in 2019“. Und: „Die jährliche Förderunterstützung sollte in zwei gleichen Teilen jeweils zum 1. Februar und 1. August eines jeden Jahres an die DUH überwiesen werden.“
Die Deutsche Umwelthilfe macht ausdrücklich keinen Hehl daraus, dass es sich bei der geplanten Kooperation um eine „Kampagne“ handelt. So heißt es etwa wörtlich: „Flankiert wird die Kampagne durch diverse Fahrzeugmessungen, Fachgespräche, Öffentlichkeitsarbeit sowie politische Arbeit zu Natural Gas als saubere Antriebsalternative im Verkehrsbereich“.
„Unangemessene Methoden und eine fragwürdige Finanzierung“
Der Hamburger Verkehrspolitiker Christoph Ploß (CDU) stellt vor dem Hintergrund des Berichtes die öffentliche Förderung der Umwelthilfe in Frage: „Die sogenannte ‚Deutsche Umwelthilfe‘ fällt seit Jahren durch unangemessene Methoden und eine fragwürdige Finanzierung auf.

CDU-Politiker Christoph Ploß.
Die neuen Enthüllungen entlarven, dass es sich bei der angeblichen ‚Umwelthilfe‘ schlicht um eine bezahlte Lobbyagentur mit falschem grünen Anstrich handelt. Es ist höchste Zeit, ihr endlich die Gemeinnützigkeit abzuerkennen und damit ihre steuerliche Förderung zu beenden. Die Ampelkoalition muss sicherstellen, dass diese scheinheilige Lobby-Truppe endlich von der Förderung durch den Bund ausgeschlossen wird und keinen einzigen Cent mehr aus Steuergeldern erhält.“
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