Gedenken an Terroranschlag vom Breitscheidplatz: Wie Berlins Bürgermeister Wegner den Islamismus nicht wahrhaben will
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Rund 30 Minuten pausierte am Dienstagabend der vorweihnachtliche Trubel auf dem Berliner Breitscheidplatz. In Gedenken an die 13 Todesopfer stoppten alle Betreiber um 20 Uhr den Verkauf an ihren Buden. Zur Tatzeit, um 20:02 Uhr, läuteten die Glocken der Gedächtniskirche exakt 13 Mal.
Mit einer Gedenkveranstaltung zum siebten Jahrestag des islamistischen Terroranschlags erinnerten Größen aus der Politik. Mit dabei: Familienministerin Lisa Paus (Grüne), Berlins Ex-Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sowie der aktuelle, regierende Bürgermeister Berlins Kai Wegner (CDU).

Am Breitscheidplatz wurden am 7. Jahrestag des Terroranschlags Blumen und Kerzen für die 13 Todesopfer abgelegt.
Kein Politiker nennt den Terror-Islamismus beim Namen
Der Attentäter vom Breitscheidplatz, Anis Amri, war ein Islamist und bekannte sich zur Terrororganisation Islamischer Staat. Der Anschlag galt der westlichen Welt. Doch dieses offensichtliche Problem, ausgehend vom Islamismus, möchte in der Politik niemand wahrhaben oder gar aussprechen – zu groß ist die Gefahr, als Rassist in der Ecke zu stehen.

Gedenken an die Opfer. Mehr als eine vage Umschreibung zur Wurzel des Übels gab es nicht.
Sogar Außenministerin Annalena Baerbock ergriff zum Jahrestag das Wort auf dem Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter). Anstatt den islamistischen Terror zu verurteilen, warnt Baerbock nur vor einer Spaltung der Gesellschaft und der Gefahr von „antimuslimischen Rassismus“.
Auch Berlins Bürgermeister Kai Wegner windet sich um die Benennung des islamistischen Terrors. In einem Statement sagte er: „Bis heute fehlen die Worte für das unfassbare Grauen, das innerhalb von wenigen Augenblicken viele Menschen ihr Leben kostete, Familien auseinanderriss, schwere körperliche und seelische Wunden riss.“ Mehr als die vage Umschreibung des „unfassbaren Grauens“ erhielt der islamistische Attentäter Anis Amri nicht.
Die Unterschlagung des Fakts, dass der Terrorist vom Breitscheidplatz im Rahmen von „Wir schaffen das“ nach Deutschland kam, geschieht bestimmt nicht unbewusst. Um die eigene Politik zu rechtfertigen, müssen Wegner, Baerbock und Co. offenbar verdrängen, dass nicht jeder Ankömmling ein motivierter Zugang für den Arbeitsmarkt ist.
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Philippe Fischer
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