Getöteter Wachmann in Potsdamer Asylunterkunft – Regierung will nicht sagen, ob Mörder in Frauenkleidern in Frauenknast sitzt
Ein Beitrag von
Die Tat erregte deutschlandweit Aufmerksamkeit: Ein südafrikanischer Mann in Frauenkleidern soll einen syrischen Wachmann erstochen haben.
Am 30. Mai war es in Potsdam zu einem tödlichen Angriff auf den Wachmann einer Asylunterkunft gekommen. Nach stundenlanger Flucht hatte die Polizei den Täter am Nachmittag desselben Tages in Berlin im Umfeld des Bahnhofs Zoologischer Garten festgenommen. Beim Täter handelte es sich um einen Mann, der aus Südafrika stammen soll und sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft als „transident“ beschrieben habe.
Lesen Sie auch: Potsdam: Südafrikanischer Mann in Frauenkleidern ersticht syrischen Wachmann
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft hatte erklärt, dass die Person im Ausweis als Mann eingetragen sei, jedoch Frauenkleidung trage. Die Person befinde sich in Untersuchungshaft.

Polizisten im Einsatz am Tatort in Potsdam.
Tatverdächtiger sitzt in JVA Luckau-Duben
Ein Mann, der Frauenkleider trägt: Kommt so jemand in ein Frauen- oder in ein Männergefängnis?
NIUS fragte bei der Staatsanwaltschaft nach. Diese teilt mit, der Tatverdächtige sei der Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben zugeführt worden. Dabei handelt es sich um die einzige JVA Brandenburgs, die neben männlichen auch weibliche und transidente Häftlinge aufnimmt. In welchem Trakt der Tatverdächtige untergebracht ist, will die Staatsanwaltschaft nicht sagen.

Die Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben
Auch das Justizministerium von Brandenburg will sich nicht zu der Frage äußern, ob der Tatverdächtige im Frauen- oder im Männertrakt sitzt. Ein Sprecher gibt an, dass „durch eine entsprechende Auskunftserteilung schutzwürdige private Belange verletzt würden“.
Diese Erklärung steht allerdings im Widerspruch dazu, dass bereits bekannt ist, in welcher JVA der Tatverdächtige sitzt und dass er sich als transident identifiziert. Durch die Information, in welchem Trakt er sitzt, würde keine private Information an die Öffentlichkeit gelangen – lediglich würde bekannt, wie die Behörden mit Fällen wie diesem umgehen.
Lesen Sie auch:
Trans-Skandal im Frauen-Fitness: Jetzt will der Mann per Anwaltsbrief in die Damen-Dusche
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare