Graichen schweigt über die Agora-Geldgeber
Ein Beitrag von
- Graichen schweigt zu Agora-Geldgebern.
- Mehr als 22 Millionen Euro Zuwendungen unter Graichens Führung.
- Wirtschaftsministerium strebt offenbar keine weitere Prüfung an.
Der wichtigste Mitarbeiter von Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck, Patrick Graichen, ist raus – wegen mehrerer Vorwürfe der Vatternwirtschaft wurde der Staatssekretär am Mittwoch geschasst. Klar ist, dass der langjährige Chef von „Agora Energiewende“ inhaltlich zahlreiche Konzepte und Ideen von besagter Lobbyorganisation in sein Regierungshandeln übernommen hat.
Wer die konkreten Geldgeber der Lobbyorganisation sind, wollte Graichen auf Nachfrage nicht preisgeben.
22,255 Millionen Euro hat allein die Mercator Stiftung während der Amtszeit von Graichen als Exekutivdirektor und Geschäftsführer der „Agora Energiewende“ gezahlt. Unklar ist, welche konkreten Geldgeber hinter dem Stiftungs-Geflecht stecken und welche persönlichen oder wirtschaftlichen Interessen diese verfolgen. Eine Nachfrage von „Pleiteticker.de“ beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine Woche vor Graichens Rauswurf blieb unbeantwortet.
Graichen schweigt also dazu, wer von 2014 bis 2021 sein Gehalt und die Arbeit seiner Lobbyorganisation finanziert hat. Auch privatwirtschaftliche oder politische Interessen der Geldgeber wollte der Ex-Staatssekretär nicht preisgeben. Relevant ist die Frage, weil nachweislich weite Teile der aktuellen Regierungshandelns in Habecks Ministerium Graichens Feder – und somit aus der Feder der „Agora Energiewende“ stammen. So auch die sogenannte „Wärmewende“, die derzeit heftig diskutiert wird.
Nach dem Graichen-Rauswurf am Mittwoch fragte Nius.de auch noch, ob das BMWK weiterhin prüft, wer die konkreten Geldgeber der „Agora Energiewende“ waren. Doch auch diese Frage blieb unbeantwortet. Auch das Wirtschatfsministerium zahlt jährlichen einen Betrag im hohen sechsstelligen Bereich an „Agora Energiewende“ – auch schon unter Vorgänger-Regierungen.
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Julius Böhm
Artikel teilen
Kommentare