Grüne Ministerin blamiert sich mit Geschichts-Patzer
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- Bundesfamilienministerin Lisa Paus richtete sich per Videobotschaft an die jüdische Kulturveranstaltung „Jewrovision Songcontest“.
- Darin erwähnte sie ein Zitat von Theodor Herzl, das dieser angeblich bei der Staatsgründung Israels gesagt habe – dabei starb der zionistischen Vordenker 44 Jahre davor.
- Kurz nach Emilia Festers Auftritt in einem Geschichtsquiz zeigt sich: Die Grünen haben ein Problem mit Geschichtswissen.

Familienministern Lisa Paus bei ihrem Grußwort an den „Jewrovision Songcontest“.
Die jüdische Kulturveranstaltung „Jewrovision Songcontest 2023“ ist für die Grünen ein echtes Fiasko. Kulturstaatsministerin Claudia Roth wurde wegen ihrer fragwürdigen Politik im Umgang mit der antisemitischen Documenta dort minutenlang ausgebuht – und auch Bundesfamilienministerin Lisa Paus machte keine gute Figur.
In einer kurzen aufgezeichneten Video-Botschaft richtete sie wenige Worte an die knapp 2000 Anwesenden im Raum. Unter viele leeren Phrasen sagte sie:
„Oder mit den Worten von Theodor Herzl, der fast auf den Tag genau vor 75-Jahren sagte: ‘Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“‘.
Allerdings war Theodor Herzl bei der Staatsgründung Israels 1948 nicht anwesend – der Vordenker des politischen Zionismus starb nämlich bereits 1904 (also 44 Jahre zuvor).
Das Zitat stammt von ihm aus dem späten 19. Jahrhundert.
Wie Lisa Paus ein solcher Fehler trotz gescripteter Rede unterlaufen konnte – gerade bei einer jüdischen Veranstaltung – bleibt unerklärlich. Offenbar sind solche historischen Details für die grüne Ministerin nicht so wichtig.
Es ist nicht der erste grüne Fauxpas dieser Art. Erst in der vergangenen Woche offenbarte die Grüne Bundestagsabgeordnete Emilia Fester, dass sie weder weiß, dass Bismarck Reichskanzler war, noch wann die Bundesrepublik gegründet wurde.
Offenbar hat die völlige historische Ahnungslosigkeit bei den Grünen System.
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