Habeck-Fauxpas: Thailand oder Taiwan, Hauptsache viele Steuer-Milliarden
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Thailand oder Taiwan? Hauptsache viele Steuer-Milliarden.
Robert Habeck weiß offenbar nicht ganz so genau, gegen welche übermächtige Chip-Konkurrenz aus Fernost er mit 20 Milliarden Euro der Steuerzahler an-subventionieren will. „Thailand ist ein großer Produzent dafür (für Halbleiter, Anm. d. Red.)“, sagte der Minister im neuen ARD-Talk von Caren Miosga. Und weiter: „Jetzt sieht ja jeder, was da los ist und los sein könnte ...“, so der Wirtschaftsminister.
Was Habeck wohl meinte: Den Konflikt, den China gerade mit TAIWAN, dem mit Abstand größten Chip-Herstellerland der Erde, austrägt. China erhebt Anspruch auf den Inselstaat, erkennt die Unabhängigkeit nicht an.
Nur ein Versprecher? Habeck wiederholt ihn jedenfalls.

Habeck war zu Gast im Talk von Caren Miosga.
„Und die Chips aus Thailand kommen ja nicht mit der Brieftaube ...“, sagte er, ehe ihn FAZ-Journalistin Julia Löhr darauf hinwies, dass wohl eher Taiwan gemeint sein könnte. Mit einem Lachen nimmt der Wirtschaftsminister den Hinweis auf, spricht fortan vom vier Flugstunden entfernten Taiwan.
Weiter spricht sich Habeck dafür aus, unter anderem Intel mit knapp 10 Milliarden Euro Subvention nach Deutschland zu locken: „Ich glaube, es ist wichtig, dass wir eine eigene Resilienz, eine eigene Widerstandsfähigkeit aufbauen.“
Habeck gibt zu bedenken, dass Halbleiter und Mikrochips inzwischen in beinahe alle Geräten verbaut seien und in Europa und Deutschland dafür quasi keine Herstellungs-Kapazitäten existierten. „Die Frage, die im Raum steht: Ist es klug, Halbleiter, also Mikrochips in Deutschland zu produzieren und sind wir bereit, dafür einen Preis zu zahlen? Und klar kann man sagen: ‚Nein, sind wir nicht, wir wollen das lieber woanders produziert wird oder wir wollen das Geld lieber woanders ausgeben.‘ Nur müssen wir sehen, dass die Dinger halt überall sind und im Moment haben wir fast keine Produktion in Europa und auch nicht in Deutschland.“
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