Hessisches Innenministerium widerspricht CSU-Politiker Hoffmann: Keine Hinweise auf rechte Provokation bei den Gießen-Krawallen
Ein Beitrag von
Das hessische Innenministerium hat der Behauptung von CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann widersprochen, wonach Rechtsextremisten oder AfD-Mitglieder die linksextremen Krawalle in Gießen provoziert hätten. Nach derzeitigem Stand seien der Polizei keine derartigen Sachverhalte bekannt, teilt die Behörde auf Anfrage mit.
Am Dienstag hatte Alexander Hoffmann öffentlich behauptet: „Auf der einen Seite die Rechtsextremen, die, mit Verlaub, sich in dieser Rolle gefallen. Augenzeugen, die vor Ort waren, haben berichtet, dass regelrecht provoziert worden ist, um das Demonstrationsgeschehen zu eskalieren.“ Weiter sagte er: „Daneben linksextreme Verfassungsfeinde, die auch nichts anderes zu tun haben, als den Staatsapparat zu beschäftigen.“
Schauen Sie hier:
„Keine Sachverhalte bekannt“
NIUS hatte das Innenministerium angefragt, ob im Rahmen des Demonstrationsgeschehens in Gießen tatsächlich Fälle bekannt geworden sind, in denen Rechtsextremisten bzw. AfD-Mitglieder bewusst provoziert hätten, um das Demonstrationsgeschehen zu eskalieren und die Polizeiarbeit zu erschweren.
Die Antwort des Innenministeriums: „Nach derzeitigem Stand sind der Polizei noch keine Sachverhalte im Sinne der Fragestellung bekannt geworden.“ Man bittet jedoch um Verständnis, dass aufgrund der großen Materialmenge und der erforderlichen Sorgfalt derzeit keine abschließenden oder verlässlichen Angaben gemacht werden könnten.
Eine Anfrage von NIUS beim CSU-Politiker Hoffmann blieb bislang unbeantwortet.
Schauen Sie hier: Gießen-Krawalle: Undercover bei der Antifa!
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare