Historiker zur Weltklimakonferenz: „Klimaschutz ist Big Business“
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Am heutigen Donnerstag startet die 28. Weltklimakonferenz in Dubai.
Und so richtig schlüssig ist nichts daran. 70.000 Regierungsvertreter und Aktivisten aus aller Welt reisen, häufig mit wenig klimaneutralen Privatjets, in ein Land, das sich mit Ski-Hallen in der Wüste und energieintensiven Superlativen wie „dem größten Wasserpark der Welt“ oder dem höchsten Turm der Erde, nicht weniger für Klima-Schutz interessieren könnte.
Oder handelt es sich etwa gar nicht mehr darum, das Klima zu retten?

70.000 Regierungsvertreter und Aktivisten debattieren und verhandeln etwa zwei Wochen über das Welt-Klima.
Historiker Andreas Rödder hat eine klare Antwort darauf. Im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ sagt er: „Klimaschutz ist Big Business geworden“.
In den 80er- und 90er-Jahren war noch die Rede vom Atom-Staat und großen, finsteren Konzernen, die davon profitierten, so der Historiker. Heute stünden genauso finanzielle Interessen hinter der propagierten Klima-Transformation.
Klimaschutz ist ein fettes Geschäft
„Wir haben am Fall Graichen ja nur die oberste Spitze eines Eisbergs gesehen“, sagt Rödder im NIUS-Talk. Patrick Graichen war bis Mai 2023 Wirtschaftsstaatssekretär unter Klima-Minister Robert Habeck (Grüne). Aufgrund von Vetternwirtschaft wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Es sei ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie unter dem Deckmantel des Klimaschutzes Geschäfte gemacht, um Posten geschachert und das eigentliche Ziel nahezu komplett aus den Augen verloren würde.
„Da wird so edel getan, die Welt zu missionieren und im selben Moment wird richtig Geld verdient“, so der Historiker. 
Historiker Andreas Rödder bei „Stimmt!“
Die Weltklimakonferenz „COP 28“ findet bis zum 12. Dezember statt. Aus Deutschland reisen über 250 Delegierte verschiedener Ministerien an. Hauptziel ist die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015. Im vergangenen Jahr gab Deutschland knapp 10 Milliarden für Klimaschutz aus. Tendenz weiter steigend. 2017 waren es noch 7,2 Milliarden.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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