„Ich muss mich um Hamas kümmern“, sprach Faeser und flog nach Mallorca
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Malle-Urlaub statt sich um die Probleme im Land zu kümmern?
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) steht heftig in der Kritik nachdem sie – inmitten von Krisen innerer Sicherheit, Migrations-Eskalation und einer Jahrhundert-Sturmflut an der Ostsee – die Balearen-Sonne genießt.
Brisant: Kurz vor Abflug behauptete Faeser noch, wegen der Hamas-Lage viel zu tun zu haben und unter Zeitdruck zu stehen: „Seit dem 7.10., seit dem furchtbaren, barbarischen Angriff der Hamas auf Israel, haben wir andere Zeiten, worum ich mich nachher auch kümmern muss“, sagte sie am Freitagnachmittag auf der Frankfurter Buchmesse auf dem Podium der SPD-Parteizeitung Vorwärts.
Das von Bundeskanzler Olaf Scholz so prominent angekündigte Betätigungsverbot für die Hamas und ihre Ableger in Deutschland, das in Faesers Aufgabenbereich liegt, ist beispielsweise noch immer nicht realisiert.
Immerhin: Eine Stunde widmete sie dann noch dem Vizepräsidenten des Bundeskriminalamtes, Jürgen Peter, in Wiesbaden, um sich über die Situation der Polizei zu informieren. Der Öffentlichkeit sagte sie danach in einem kurzen Statement: „Der Schutz jüdischer Einrichtungen hat für uns als Sicherheitsbehörden oberste Priorität – das ist unsere Pflicht und unsere Verantwortung.“

Nancy Faeser gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Bundeskriminalamtes Jürgen Peter. Kurz nach dem Statement ging es für Faeser nach Mallorca.
In wenigen Tagen seien bereits 1100 antisemitische Straftaten und mehr als 100 durch Flaschenwürfe und Pyrotechnik verletzte Polizisten bei Pro-Palästina-Demos gezählt worden.
Danach ging es für Faeser – pünktlich zum Start der Schulferien in Hessen – auf die Sonneninsel Mallorca.
Das bestätigte Faesers Bundesinnenministerium auf NIUS-Nachfrage: „Ministerin Faeser hat seit dem Wochenende wenige Tage auf Mallorca verbracht, um mit ihrem 8-jährigen Sohn dort einen Teil seiner Herbstferien zu verbringen“, so eine Sprecherin. Dass davon Fotos veröffentlicht wurden, sei eine „erhebliche Verletzung ihrer Privatsphäre“.
Faeser wolle am Mittwoch zurück in Berlin sein, um das sogenannte „Rückführungsverbesserungsgesetz“ ins Kabinett einzubringen. Ein Gesetz, das seinen Namen nicht verdient hat, da es kaum einen Effekt haben wird.
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Julius Böhm
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