Im Bundestag hat Friedrich Merz über die Schuldenbremse gelogen
Ein Beitrag von
Merz behauptet derzeit, er sei immer offen gewesen für eine Reform der Schuldenbremse. Tatsächlich hatte CDU-Chef Friedrich Merz aber noch kurz vor der Bundestagswahl erklärt, es brauche keine umfassende Neuverschuldung, um die Bundeswehr zu stärken. Nun plant die neue Regierung in spe, zusätzliche Mittel für die Bundeswehr über erhebliche neue Schulden zu finanzieren.
Im Bundestag sagte Merz kürzlich, er habe nie grundsätzlich eine Reform der Schuldenbremse ausgeschlossen und habe dies auch im Wahlkampf deutlich kommuniziert.
Schauen Sie hier:
Diese Darstellung steht allerdings im krassen Widerspruch zu früheren Aussagen seiner Partei. Am 14. November 2024 hatte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ausdrücklich betont: „Die CDU steht zur Schuldenbremse, ohne Wenn und Aber“. Linnemann sagte weiter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa): „Friedrich Merz hat nichts anderes gesagt, selbst wenn die SPD vergeblich versucht, dort etwas hineinzuinterpretieren.“
Noch wenige Wochen zuvor hatte Merz deutlich gesagt, neue Schulden könnten nicht die Lösung sein. Nun verfolgt er aber genau diesen Kurs.
Schauen Sie hier:
Hinzu kommt, dass die CDU diesen Richtungswechsel damit begründet, die sicherheitspolitische Lage habe sich dramatisch verändert. Allerdings gibt es derzeit eher Anzeichen einer Entspannung und Verhandlungsbereitschaft im Ukraine-Konflikt als einer Eskalation.
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare