„Es ist hier in Deutschland einfach beschissen“: So pessimistisch blicken junge Leute auf ihre Rente
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Explodierende Steuerzuschüsse, Boomer gehen in Rente, wenig Junge müssen viele Alte versorgen, keine wirklichen Reformen: Der Rentenstreit ist auch ein Generationenkonflikt. Das ist beim Aufbegehren der Jungen Union gegen ihren eigenen CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz zutage getreten.
NIUS hat sich auf Berlins Straßen unter jungen Leuten umgehört: Wie blicken sie auf die Rente? Denken sie an Vermögensaufbau? Glauben sie, dass sie selbst einmal genügend Rente erhalten werden? Und wären sie bereit, höhere Beiträge zu zahlen, damit die Renten der Alten nicht gekürzt werden müssen?
„Es ist hier in Deutschland einfach beschissen. Man arbeitet, 40, 50 Jahre und am Ende bekommt man 800 Euro. Ist schon hammerhart. Unser Nachbar ist am Pfandsammeln, der ist 70, 80 Jahre alt. Das ist schon traurig“, sagt ein Passant.
„Ich persönlich glaube gar nicht mehr an meine Rente“
Danach gefragt, wie viel Rente die Jungen glauben später einmal zu bekommen, sagt einer: „Ich persönlich glaube gar nicht mehr an meine Rente“. Ein weiterer antwortet in ähnlichem Tonfall: „Ich glaube tatsächlich gar nicht dran. Ich habe keinen Optimismus in diese Hinsicht.“ Eine Studentin glaubt, dass sie – wenn überhaupt – nur einen sehr kleinen Beitrag erhalten wird.

Eine Studentin spricht Klartext: „Die Steuern, die man jetzt zahlt, sind schon genug.“
Die von NIUS befragten jungen Leute sind nicht bereit, noch höhere Abgaben zu zahlen, damit die Renten stabil bleiben und nicht mehr gekürzt werden. Einer sagt, er sei nicht dazu bereit, weil er die Verantwortung nicht bei der jungen Generation sehe, sondern beim Staat. Eine Studentin spricht Klartext: „Die Steuern, die man jetzt zahlt, sind schon genug. Man sollte ändern, für was die Steuern ausgegeben werden“.
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