Jette Nietzard bezeichnet 7. Oktober als „Militäroperation“
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Der offizielle Instagram-Account der Grünen Jugend hat ein Video ihrer Vorsitzenden, Jette Nietzard, hochgeladen, in dem diese das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 als „militärische Operation“ bezeichnet.
Konkret sagt Jette Nietzard, dass im Krieg, der seit dem 7. Oktober zwischen Israel und der Hamas tobt, „50.000 Palästinenser*innen und 1.200 Israelis bei militärischen Operationen umgekommen“ seien. Die 1.200 toten Israelis bezogen sich hierbei auf das Massaker des 7. Oktober, also den barbarischen Überfall der Hamas auf Israel. Die Hamas und ihre Helfer töteten an diesem Tag unter anderem mehr als 360 Besucher des „Supernova Festivals“, nahmen über hundert Geiseln, vergewaltigten Frauen und Männer und fuhren tote Körper von ermordeten Zivilisten als Trophäen auf Pick-Ups durch Gaza.
Für Jette Nietzard: alles eine „militärische Operation“.
Nietzard wirft Israel außerdem vor, „Hunger“ und die „Restriktion humanitärer Hilfe“ „als Waffe“ einzusetzen und stellt Sanktionen gegen die israelische Regierung als Möglichkeit in den Raum. Von Merz fordert sie, den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, „sobald er einen Fuß auf deutschen Boden setzt, zu verhaften“. Zudem fordert Nietzard, hätten nicht „israelische oder amerikanische Präsidenten“ zu entscheiden, „was mit dem Gazastreifen passiert, sondern allein die Zivilgesellschaft und die Zivilbevölkerung, die vor Ort ist.“
Dies sei „wichtig, damit Israelis Sicherheit haben, dass auch Palästinenser*innen Sicherheit haben“. Was sie nicht erwähnt: Viele sogenannte Zivilisten aus Gaza gingen am 7. Oktober selbst mit über die Grenze nach Israel, mordeten oder brandschatzten, entführten Zivilisten und versteckten oder verstecken sie noch immer bei sich zu Hause in Gaza.
Die Grüne Jugend entfernte etwa zwei Stunden nach dem Erscheinen des Videos den Abschnitt, in dem Nietzard über „Militäroperationen“ spricht, aus dem Video. Die Grüne Jugend kommentierte den Vorgang nicht.
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