Israel – was uns das deutsche Fernsehen verschweigt
Ein Beitrag von
Mein guter Freund Heskel, erfolgreicher Projektentwickler mit eigener Firma in Berlin, schickte mir ein Video aus Israel. Es zeigt eine Panzerkolonne in der Nähe von Jerusalem. Auf den Fahrzeugen sitzen Soldatinnen und Soldaten, die in den Krieg gegen die Hamas-Terroristen ziehen.
An den Straßen stehen dichtgedrängt Männer, Frauen und Kinder. Sie werfen den Soldaten Essen und Getränke zu. Überall Israel-Fahnen, die Menschen klatschen und rufen Bravo. Schauen Sie es sich an:
Sehnsucht nach Frieden
Auf dem Video hört man dazu Israels heimliche Hymne „Yerushalayim shel zahav“, „Jerusalem, du Stadt aus Gold“, ein in Israel sehr populäres Lied der Komponistin Naomi Shemer. Der Refrain lautet, aus dem Hebräischen übersetzt: Du Stadt Jerusalem aus Gold, du Stadt aus Kupfer, Licht und Stein, lass mich für all deine Lieder die Geige sein …“
Sind die Israelis kriegsbegeistert und jubeln deshalb ihren Soldaten zu? Das Gegenteil ist der Fall, wie ich aus vielen Gesprächen in Israel weiß. Die Menschen in Erez Israel (biblische Bezeichnung für das Land Israel) sehnen sich nach Frieden, denn sie wissen im Gegensatz zu uns, was Krieg bedeutet.
Deshalb lieben sie die Männer und Frauen, die ihr Leben schützen. Während man bei uns fast nie einen Soldaten in Uniform in der Öffentlichkeit sieht (außer in Zügen bei der Fahrt aus den Kasernen nach Hause), prägen Uniformen das Stadtbild in Israel. Junge Frauen und Männer tragen dort Uniform und Waffen sogar im Urlaub. Sie zeigen damit, dass sie jederzeit bereit sind zum Kampf gegen die Feinde Israels. Reservisten sind nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober aus aller Welt nach Hause geflogen. Sie sagten in Interviews nahezu alle das Gleiche: „Ich muss meinem Land helfen. Ich kann Israel nicht im Stich lassen.“
Die sprechen über ein anderes Land
Wenn ich Berichte über Israel im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei uns verfolge, denke ich: Die sprechen über ein anderes Land, nicht über die einzige Demokratie im Nahen Osten. Auf Betreiben Südafrikas muss sich Israel wegen des Vorwurfs des Völkermordes an den Palästinensern vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten.
In ARD und ZDF wurde das relativ ausführlich behandelt. Im Zweiten hörte ich einen bedauernden Unterton nach dem Motto: Wir sind verpflichtet, diesen Vorgang zu vermelden, auch wenn wir natürlich an der Seite Israels stehen.
Präsident Netanyahus Statement, der „von einer auf den Kopf gestellten Welt“ sprach, habe ich nicht vernommen. Der Lieblingssatz der Öffentlich-Rechtlichen bei ihren Reportagen über Israels Kampfeinsatz im Gaza-Streifen lautet: „Die Aussage der israelischen Armee lässt sich nicht unabhängig überprüfen.“ Selbst wenn Reporter ehemalige Hamas-Tunnel besichtigen dürfen, hören Zuschauer noch eine gewisse Skepsis nach dem Motto: Ob das alles stimmt, was die Israelis uns hier zeigen?
Mein gesunder Menschenverstand ist angewidert. Die Hamas schießt aus Krankenhäusern und Kindergärten und Schulen. Deutsche Journalisten dürfen in die Hamas-Tunnel, in denen sich die Terroristen versteckt hatten. Dennoch berichten die Reporte „kritisch“, wie es offensichtlich vom Sender verlangt wird. Das, was bei uns in ARD und ZDF gezeigt und kommentiert wird, ist Gott sei Dank nicht die Welt, in der Israel lebt oder leben muss.
Das beweist das Video, das mich zu Tränen rührt. Ein ganzes Land steht hinter seinen Soldaten, egal ob links, rechts oder orthodox. Die Armee heißt nicht zufällig IDF, Israels Defense Forces (Israels Verteidigungsarmee). Sie wird ihre Heimat gegen alle Feinde verteidigen, da bin ich sicher. Israel hat nur diese Heimat.
Lesen Sie auch von Louis Hagen:
Unverschämt! Frau Baerbock, hören Sie auf, Israel mit Ratschlägen zu nerven
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Louis Hagen
Artikel teilen
Kommentare