K-Frage in der Union: Söder schiebt Merz nach vorn
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- Markus Söder will nicht als Kanzlerkandidat antreten.
- CSU-Chef hält Friedrich Merz für den besten Anwärter.
- Beim "Ludwig-Erhard-Gipfel" warnt er vor den Folgen Grüner Wirtschaftspolitik, vielen Bürgern drohe der gesellschaftliche Abstieg.
Klare Worte von Markus Söder (56, CSU): „Einmal Berlin reicht!“ Der bayrische Ministerpräsident erteilte möglichen Ambitionen auf eine Kanzlerkandidatur eine klare Absage. Der „natürliche Kandidat“ für Union sei Friedrich Merz (67), der als Fraktions- und CDU-Chef eine zentrale Rolle in der Opposition einnehme. Und diese gut ausfülle!
Söder beschrieb im Live-Interview auf dem „Ludwig-Erhard-Gipfel“ am Tegernsee noch einmal den verlorenen Machtkampf gegen Armin Laschet um die K-Frage 2021: Da habe man gemerkt, wie überschaubar die Freude in der Schwesterpartei gewesen sei, wenn einer von der CSU nach vorne drängt. Strauß und Stoiber hätten es einmal versucht, das sei ihm ein Vorbild: „Bei mir war es ein halbes mal, das reicht.“
Söder: "Das Wohlstands-Eis schmilzt!"
Zuletzt hatte CDU-Vize Carsten Linnemann (45) sich für Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten ausgesprochen. Über den frühen Zeitpunkt zeigte sich Söder irritiert: Die Umfragewerte seien zwar stabil vor Scholz und der Ampel, aber entschieden werde erst Ende 2024.
Die Chancen auf einen Machtwechsel nach der Wahl 2025 stehen gut, denn die Ampel tue laut Söder alles dafür, dass es den Deutschen schlechter geht als der letzten Wahl. „Das Wohlstands-Eis schmilzt“, so Söder mit Blick auf die Wirtschaftspolitik von Habeck & Co. Seine Warnung: „Wenn wir nicht aufpassen, werden viele, die jetzt in der Mitte sind, absteigen.“
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