Kein Ministerposten: Boris Palmer möchte Bürgermeister bleiben
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Boris Palmer wird nach eigenen Angaben nicht in die Landespolitik wechseln, sondern will sein Amt als Oberbürgermeister von Tübingen weiterführen. Das teilte der parteilose Kommunalpolitiker der Deutschen Presse-Agentur mit.
In den vergangenen Tagen war darüber spekuliert worden, ob Palmer in einer künftigen Landesregierung eine Rolle übernehmen könnte. Auslöser dafür war auch die Nähe zu Grünen-Politiker Cem Özdemir, der im Wahlkampf wiederholt den Kontakt zu Palmer gesucht hatte.
Palmer erklärte nun, er habe Özdemir mitgeteilt, dass er in Tübingen bleiben wolle. Zwar hatte er dem früheren Parteikollegen in der Vergangenheit mehrfach Unterstützung und Beratung angeboten, zu möglichen Ministerplänen aber lange keine eindeutige Aussage gemacht.
Dass Palmer auch auf Landesebene als mögliche Personalie wahrgenommen wird, zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Demnach fänden es 39 Prozent der Befragten in Baden-Württemberg gut, wenn Palmer nach der Landtagswahl ein Amt in der Landespolitik übernehmen würde.
18 Prozent sprachen sich dagegen aus. Jeweils 21 Prozent der Teilnehmer hatten entweder keine Meinung zu der Frage oder gaben an, Palmer nicht zu kennen.
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