Kritik der Wirtschaftsverbände: Friedrich Merz wirft Bundesregierung „Realitätsverlust“ vor
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CDU-Chef Friedrich Merz hat der Bundesregierung angesichts der schlechten Wirtschaftslage Realitätsverlust vorgeworfen.
Dass der Kanzler Deutschland noch immer als attraktiven Standort für Investitionen betrachte, sei genau jener „Realitätsverlust“, den auch „die Wirtschaftsverbände zu Recht kritisieren“, sagte Merz im Handelsblatt. Kanzler Scholz belehre die Menschen, dass die wirtschaftliche Lage prima sei. Da frage er sich, „in welcher Welt Olaf Scholz unterwegs“ sei.
Tatsächlich sei die Wirtschaft in Deutschland „extrem unzufrieden“ mit der Bundesregierung. Doch Scholz nehme die Unzufriedenheit nicht ernst. Deshalb dürfe er sich über öffentliche Kritik der Wirtschaftsverbände auch nicht wundern.
„Das ist ein einmaliger Vorgang und schadet dem ganzen Land“, so Merz. „Mir ist es einfach ein Rätsel, wie Olaf Scholz es so weit kommen lassen konnte.“ Er müsse mit der Wirtschaft zusammenarbeiten und nicht gegen sie.
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