Verbindungen zu SED-Regime, Antifa und NGO-Komplex: In diesen linksextremen Berliner „Buchtagen“ stecken 810.500 Euro Steuergeld
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Von ehemaligen Verlagen des SED-Regimes bis hin zu Antifa-Verlagen versammelt sich auf den „Linken Buchtagen“ in Berlin jährlich die linksextreme deutsche Verlagsszene. Viele haben Zugang zu staatlichen Fördertöpfen: Insgesamt flossen in die 2025 teilnehmenden Verlage seit 2019 mindestens 810.500 Euro Steuergeld.
Mitbegründer der „Linken Buchtage“ ist der Chef des Berliner Verbrecher Verlags, Jörg Sundermeier. Seine Frau und Co-Chefin Kristine Listau ist Vorständin des Vereins Mehringhof e.V. Dieser richtet jährlich die „Linken Buchtage“ aus. Für die Städte Frankfurt und Berlin war Listau schon im Kulturbereich tätig. Sie ist Mitglied im PEN Berlin.
Im Mehringhof sind mit dem „Ermittlungsausschuss Berlin“, dem „Antifaschistischen Infoblatt“ und dem „Republikanischen Anwältinnenverein“ zahlreiche linksextreme und linke Organisationen ansässig. Der Ermittlungsausschuss Berlin leistet beispielsweise linksextremen Straftätern Rechtshilfe beziehungsweise Personen, die im Rahmen linksextremer Aktivitäten angeklagt werden. Er gehört zum Netzwerk Selbsthilfe e.V. Der Verein ist ebenfalls im Mehringhof ansässig und ebenso Träger der „Linken Buchtage“. Auch der Verbrecher Verlag sitzt dort.

Im Mehringhof gehts links zu.
15 von 32 Verlagen erhielten Deutschen Verlagspreis
Von den 32 Verlagen, die 2025 an den „Linken Buchtagen“ teilnahmen, wurden schon 15 im Rahmen des Deutschen Verlagspreises für „kleine und unabhängige Verlage“ mit Steuergeld gefördert. Insgesamt erhielten der Adocs Verlag, Bertz + Fischer, Edition Assemblage, Edition Nautilus, Edition AV, EELECTIC, der Gans Verlag, Manifest, Maro, Neofelis, Orlanda, Unrast, Ventil, der Verbrecher Verlag und w_orten und meer durch den Deutschen Verlagspreis seit 2019 über 789.000 Euro Steuergeld.
Weil der Verbrecher Verlag und Orlanda auch noch den Berliner Verlagspreis gewonnen haben beziehungsweise auf der Shortlist vertreten waren, steckten in den „Linken Buchtagen“ 2025 insgesamt mindestens 810.500 Euro Steuergeld. Einzelne Verlage sind teils als „Kollektive“ organisiert, viele führen anonyme „Kollektiv“-Gruppen unter ihren Autoren.

Die Chefs des Verbrecher Verlags, Kristine Listau (Mitte rechts, orange Haare) und Jörg Sundermeier (rechts) auf der Frankfurter Buchmesse im Gespräch mit NIUS.
Der Mehringhof ist seit 1979 in linksradikalen Händen. Damals taten sich laut Selbstaussage Lehrer und Schüler aus der Hausbesetzer-Szene zusammen und kauften den Gebäudekomplex für zwei Millionen Deutsche Mark.
Auch SED-Verlage sind dabei
Neben Verlagen aus dem Antifa-Milieu und dem der autonomen Linken, wie Verbrecher, Edition Assemblage, Unrast oder Edition Nautilus, befinden sich unter den an den Buchtagen teilnehmenden Verlagen auch ehemalige Verlage des SED-Regimes, wie Karl Dietz. Andere Verlage, wie Brumaire, Bertz + Fischer oder Manifest, sind sozialistisch beziehungsweise kommunistisch und teils Linkspartei-nah.
Karl Dietz und Bertz + Fischer sitzen (noch immer) im Gebäude der ehemaligen SED-Zeitung Neues Deutschland, das die Kommunisten der Deutschen Reichsbahn raubten. Die Linkspartei hält über die Treuhand-Gesellschaft Fevac 50 Prozent am Verlag Neues Deutschland und damit die Hälfte des Stammkapitals hinter der Eigentümerkonstruktion des Verlagshauses. Die anderen 50 Prozent hält eine Beteiligungsgenossenschaft, deren Geschäftsführer der ehemalige Stasi-Offizier Matthias Schindler ist.

Der kommunistische Verlag „Karl Dietz“ gibt die Bibel des Marxismus heraus.
Medienpartner der „Linken Buchtage“ sind die linksradikalen Zeitungen taz, Jungle World, Neues Deutschland und Analyse & Kritik. Neben dem Neuen Deutschland reichen auch die Wurzeln der Jungle World als Abspaltung der FDJ-Zeitung Junge Welt bis in SED-Diktatur zurück.
Nicht nur viele Verlage, auch die Medienpartner eint ein verharmlosendes bis legitimierendes Verhältnis zu linker Gewalt und Straftaten. Einige Verlage und Zeitungen sind personell zudem eng mit der radikal linken Amadeu Antonio Stiftung verbunden. Von einem Stasi-Spitzel gegründet nimmt diese heute, staatlich subventioniert, eine Schlüsselrolle im linken Kulturkampf ein.
Die „Linken Buchtage“ finden jährlich im Mai beziehungsweise Juli statt.
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