„Lügenfritz“ ist strafbar: Bürger muss wegen Merz-Beleidigung zahlen
Ein Beitrag von
Wegen mehrerer beleidigender Kommentare über Bundeskanzler Friedrich Merz sind in Baden-Württemberg Strafbefehle erlassen worden. In einem Fall ist bereits rechtskräftig entschieden: Ein Facebook-Nutzer muss eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zahlen, weil er Merz als „Lügenfritz“ bezeichnet hatte. Das teilte die Staatsanwaltschaft Heilbronn dem Tagesspiegel mit.
Auslöser der Verfahren war ein Besuch von Merz in Heilbronn im Oktober des vergangenen Jahres. Die Polizei hatte damals auf Facebook über ein Flugverbot während des Kanzlerbesuchs informiert. Unter diesem Beitrag erschienen zahlreiche Kommentare. Die Staatsanwaltschaft nahm 38 davon genauer unter die Lupe und prüfte, ob sie strafbar sein könnten.
Dabei ging es insbesondere um den besonderen strafrechtlichen Schutz politischer Amtsträger nach § 188 StGB. Die Vorschrift erfasst Beleidigungen, üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens, wenn die Äußerungen deren öffentliches Wirken erheblich erschweren können.
Neben dem Fall „Lügenfritz“ gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen weiteren rechtskräftigen Strafbefehl. Das Amtsgericht Brackenheim verhängte ebenfalls 30 Tagessätze gegen einen Nutzer, der Merz als „Ftzn Frieder“ bezeichnet hatte.
Ein dritter Fall wird noch vor Gericht verhandelt. Ein Nutzer soll Merz „Fo****Fritz“ genannt haben. Auch gegen ihn wurde ein Strafbefehl über 30 Tagessätze erlassen, dagegen legte er jedoch Einspruch ein. Das Amtsgericht Heilbronn will am 28. August über den Fall verhandeln.
Mehr NIUS:
Alle Linken ganz verzweifelt: NIUS-Kampagne überrollt die BVG
Vorwurf Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Grünen-Chef Felix Banaszak
Warum Friedrich Merz in den eigenen Reihen als „Quassel-Kanzler“ gefürchtet ist
Neues 13-Milliarden-Loch für Klingbeil! Bund muss Arbeitsagentur noch viel mehr Steuergeld zuschießen
Gewerkschaften kündigen Widerstand an: Fliegt Kanzler Friedrich Merz sein Reform-Gipfel um die Ohren?
Correctiv lässt sich von der EU bezahlen, um über die EU zu berichten
IPCC-Skandal – der Mann, der dem Klima-Papst widersprach: „Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“
Die hartnäckigste Klima-Lüge: 97 Prozent der Wissenschaftler gehen von menschengemachtem Klimawandel aus
Mehr NIUS:
Neues 13-Milliarden-Loch für Klingbeil! Bund muss Arbeitsagentur noch viel mehr Steuergeld zuschießen
Gewerkschaften kündigen Widerstand an: Fliegt Kanzler Friedrich Merz sein Reform-Gipfel um die Ohren?
Correctiv lässt sich von der EU bezahlen, um über die EU zu berichten
IPCC-Skandal – der Mann, der dem Klima-Papst widersprach: „Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“
Die hartnäckigste Klima-Lüge: 97 Prozent der Wissenschaftler gehen von menschengemachtem Klimawandel aus
Verdi-Chef Frank Werneke: „Der Kanzler hat inhaltlich und im Stil komplett am Saal vorbeigeredet“
Tabaksteuer: Lassen sich Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil von Brüssel über den Tisch ziehen?
SPD-Abgeordnete zettelt nächsten Koalitionskrieg an
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare