Nach CSD-Terror: CDU-Ministerpräsident Schulze will deutsche Staatsbürger „nicht hier leben haben“
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Menschen aus Deutschland verweisen, obwohl sie in Deutschland geboren sind und deutsche Staatsbürger sind?
Sven Schulze, CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, fordert nach dem Terror-Anschlag auf den CSD das, was dem Kernvorwurf gegen die AfD gleichkommt – dem ethnischen Volksbegriff:
„Wir dürfen das einfach nicht mehr zulassen, dass hier Menschen bei uns leben, die unsere Kultur nicht akzeptieren – jetzt natürlich bei dem Attentäter war es ja auch so, mit der Begründung in Deutschland geboren, mit dem deutschen Pass, aber trotzdem uns als Land, uns als Staat, als Gemeinschaft ablehnt – ich möchte solche Menschen hier in Deutschland nicht leben haben“, sagte Schulze im Gespräch mit dem Deutschlandfunk wörtlich.
Die angebliche „Ausweisung deutscher Staatsbürger“, die die AfD plane, hatte in Folge der gerichtlich an zahlreichen Stellen untersagte „Correctiv-Recherche“ Millionen Menschen auf die Straße gebracht und zu Demonstrationen bewegt.
Nun fordert ein CDU-Ministerpräsident genau das – und zwar mehrfach.
Denn Schulze wiederholte sich: „Nur mit der Begründung ,der ist hier in Deutschland geboren‘, aber alles, was Deutschland ausmacht wird von diesen Menschen abgelehnt. Der hat nichts anderes vor als deutsche Staatsbürger hier zu töten. Und dann immer nur die Begründung zu haben ,Ja, der ist ja in Deutschland geboren‘, das reicht mir nicht mehr.“
Und Schulze wiederholte den Gedanken im Interview ein drittes Mal, holte die Forderung sogar selbstständig in das Gespräch zurück, obwohl die Fragestellerin eine ganz andere Frage gestellt hatte. Schulze wörtlich: „Wie gesagt: Es ist für mich nicht akzeptabel, selbst wenn solche Menschen nachweisen können, sie sind hier in Deutschland geboren, sind deutsche Staatsbürger, uns aber komplett ablehnen, einer Religion komplett nachgeben, wo sie an der Stelle falsch abgebogen sind, radikalisiert haben. Wissen Sie: Das ist nicht akzeptabel.“
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Julius Böhm
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