Sven Schulze nach CSD-Anschlag: „Muss Konsequenzen geben“
Ein Beitrag von
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert im Interview im Deutschlandfunk Konsequenzen im Umgang mit radikalisierten Islamisten.
Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin fordert Schulze, es müsse Konsequenzen geben. Zum Thema Radikalisierung sagte er: „Wir dürfen es als Deutschland nicht mehr zulassen, dass hier Menschen bei uns leben, die unsere Kultur nicht akzeptieren.“
Schulze: „Ich möchte solche Menschen hier nicht in Deutschland“
Der Attentäter sei in Deutschland geboren, habe einen deutschen Pass, aber trotzdem lehne er „uns als Land, als Staat, als Gemeinschaft“ ab, so Schulze weiter: „Ich möchte solche Menschen hier nicht in Deutschland leben haben.“

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze
Da eine Abschiebung im Fall von deutschen Staatsangehörigen nicht möglich sei, müsse über andere Maßnahmen, etwa Änderungen im Strafrecht, nachgedacht werden, so Schulze weiter. Sein Ziel sei, dieses Thema auch in der Ministerpräsidentenkonferenz anzubringen, damit in den Ländern „eine andere Diskussion“ geführt werde. Sachsen-Anhalt hat ab Oktober den Vorsitz der Konferenz.
Der CSD-Attentäter Abdul Rahman Ballout ist nach NIUS-Informationen im Juli 2005 in Berlin geboren worden, hat seine Wurzeln jedoch im Libanon. Den weißen Van mit Berliner Kennzeichen, mit dem er seine Terror-Fahrt begangen hat, hatte sich Ballout vor seiner Tat gemietet. Ballout war der Polizei bekannt – als Straftäter und als Islamist.
Haben Sie einen Hinweis zu diesem Thema? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
Mehr NIUS:
CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz will nicht mehr mit Merz reden
Nach CSD-Terror: CDU-Ministerpräsident Schulze will deutsche Staatsbürger „nicht hier leben haben“
Gordon Schnieder kritisiert im CDU-Präsidium Umgang mit seinem Bruder Patrick
Merz zu CSD-Terror: Gewalt beginnt schon mit „dummen Redensarten“ und „schlechten Witzen“ der Deutschen
NIUS exklusiv: München spart mit Brunnen-Abschaltung nur 0,19 Prozent des Trinkwasserverbrauchs
Franziska Hoppermann soll neue CDU-Generalsekretärin werden
Verdächtiger war in Gewahrsam: Iraner nach CSD-Anschlag wieder frei
Nur noch Pleiten, Pech und Pannen: Warum Friedrich Merz ausempört ist
Mehr NIUS:
Merz zu CSD-Terror: Gewalt beginnt schon mit „dummen Redensarten“ und „schlechten Witzen“ der Deutschen
NIUS exklusiv: München spart mit Brunnen-Abschaltung nur 0,19 Prozent des Trinkwasserverbrauchs
Franziska Hoppermann soll neue CDU-Generalsekretärin werden
Verdächtiger war in Gewahrsam: Iraner nach CSD-Anschlag wieder frei
Nur noch Pleiten, Pech und Pannen: Warum Friedrich Merz ausempört ist
„Unwürdigen Zustand beenden“: Verkehrsminister Schnieder will um Entlassung bitten
Nach CSD-Anschlag: Merz spricht von „islamistischem Terror“ und kündigt Konsequenzen an
Ideologie-Debakel live im TV: ntv spekulierte über rechten CSD-Attentäter
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare