Maschmeyer rechnet mit Merz ab: „Die Deutschen haben ein Kanzler-Problem“
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Knallharte Kritik aus der Wirtschaft! Ob sie den Kanzler erreicht?
Unternehmer Carsten Maschmeyer greift Bundeskanzler Friedrich Merz mit deutlichen Worten an. In zwei auf Instagram veröffentlichten Statements rechnet der Top-Investor scharf mit der Regierung ab – und widerspricht der Debatte über die angeblich mangelnde Arbeitsmoral in Deutschland.
Maschmeyer: „Die Deutschen arbeiten zu wenig? Ernsthaft? Friedrich Merz, die Menschen in Deutschland stehen morgens früh auf, zahlen Steuern und Abgaben, halten diesen Laden am Laufen.“ Und weiter: „Und dann kommt der Kanzler und erklärt seinen Bürgerinnen und Bürgern, sie seien zu faul. Wie realitätsfern ist das eigentlich?“
„Sprüche statt Lösungen“
Der Unternehmer weiter: „Nicht die Deutschen arbeiten zu wenig, sondern arbeiten lohnt sich zu wenig. Genau darüber müsste ein Kanzler reden und eine Lösung präsentieren.“ Hintergrund seien die hohen Belastungen für Beschäftigte: „Denn Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Lohnnebenkosten weltweit.“
„Der Kanzler sollte die Bürger starkreden und nicht schlechtreden“
Maschmeyer spart nicht mit Kritik am Regierungsstil: „Aus der Opposition heraus war Friedrich Merz immer schnell mit Kritik. Nun, wo er selbst die Verantwortung hat, kommen Sprüche statt Lösungen.“ Sein Fazit: „Die Menschen in Deutschland haben kein Arbeitsmoral-Problem. Sie haben leider ein Kanzlerproblem, denn ein Kanzler sollte seine Bürgerinnen und Bürger starkreden und nicht schlechtreden.“
In einem zweiten Statement nimmt Maschmeyer die Bundesregierung ins Visier. Es sei „ein Unfug und eine Täuschung der Bürger, dass die Regierung sagt: Wir entlasten euch und die Arbeitgeber müssen es bezahlen, die Arbeitgeber.“ Viele Betriebe könnten diese Lasten schlicht nicht tragen: „Einige können es nicht bezahlen und einige wollen es auch nicht bezahlen, weil sie gehört haben, wir Unternehmen sollen entlastet werden.“
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