Mehr als 75 Millionen Euro: EU-Kommission will Geldzahlungen in den Gazastreifen verdreifachen
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Die EU-Kommission will ihre Geldzahlungen in den Gazastreifen unverzüglich um 50 Millionen Euro aufstocken.
Damit soll die Summe für die humanitäre Hilfe künftig mehr als 75 Millionen Euro betragen. Das Geld soll in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen Hilfsbedürftige im Gazastreifen erreichen, erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag nach einem Gespräch mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres.
„Die Verdreifachung der humanitären Hilfe der EU wird dazu beitragen, dass die Zivilbevölkerung in Gaza mit dem Nötigsten versorgt werden kann“, teilte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Janez Lenarcic, mit. Es sei von entscheidender Bedeutung, dass ein sicherer und ungehinderter Zugang für die humanitäre Hilfe gewährleistet sei.
Ursula von der Leyen stellte klar, dass die Kommission das Recht Israels unterstütze, sich unter voller Einhaltung des humanitären Völkerrechts gegen die Hamas zu verteidigen. „Wir setzen uns dafür ein, dass unschuldige Zivilisten in Gaza in diesem Zusammenhang unterstützt werden.“
Die Bundesregierung hatte vor wenigen Tagen erklärt, an den finanziellen Hilfen für palästinensische Gebiete festzuhalten. Das Auswärtige Amt habe 2023 humanitäre Hilfe in Höhe von etwa 72 Millionen Euro in den Palästinensischen Gebieten geleistet. Baerbock betonte dazu: „Wir stehen mit allem, was wir haben, an der Seite Israels. Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson.“ Kritiker warnen davor, dass von den Geldzahlungen unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe die Terrororganisation Hamas direkt profitiert.
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