Merz-Debatte: Geschmackloser Juden-Vergleich von Spiegel-Journalist
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Die Debatte über medizinische Leistungen für Asyl-Bewerber, die CDU-Chef Friedrich Merz losgetreten hat, schlägt immer höhere Wellen: Nun hat sich der Spiegel Journalist Richard C. Schneider zu einer geschichtsrevisionistisch-vergleichenden Frage hinreißen lassen.
„Frage: Ab wann genau sollen Juden in Deutschland am besten auch nicht mehr zum Zahnarzt gehen“, hatte der ARD-Korrespondent aus Tel Aviv bei X (früher Twitter) geschrieben. Sofort brach eine Welle der Kritik los, Schneider verharmlose die Verbrechen des NS-Regimes und stelle den CDU-Chef in einen völlig unberechtigten und unsinnigen Zusammenhang.

Der Tweet, der inzwischen gelöscht worden ist.
Schneider hat die geschmacklose Frage inzwischen wieder gelöscht, jedoch ohne Erklärung oder Bitte um Entschuldigung.
Merz hatte in einer Diskussionsrunde mit SPD-Chef Lars Klingbeil und Grünen-Politiker Omid Nouripour angesprochen, dass selbst abgelehnte Asyl-Bewerber, die nicht abgeschoben werden, weiterhin Sozialhilfe und gesundheitliche Versorgung erhielten. Für den Satz „Die sitzen beim Arzt und lassen sich die Zähne neu machen, und die deutschen Bürger nebendran kriegen keine Termine“ wurde Merz kritisiert – zahlreiche Zahnärzte gaben gegenüber NIUS Merz im Kern jedoch Recht.
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