Messerattacke an Evangelischer Schule Neukölln: Zwei Mädchen schwer verletzt
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- Zwei Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren wurden in der Evangelischen Schule Neukölln niedergestochen.
- Eines der Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt, das andere schwer.
- Zahlreiche Schulkinder mussten die Tat mitansehen, sie werden von Seelsorgern betreut.
- 39-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
+++ Update: Die Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) sagte bei einem kurzen Pressestatement vor Ort, dass es keine Hinweise auf ein politisches oder religiöses Motiv gäbe. In den nächsten zwei Tagen würde an der Schule kein Regelbetrieb stattfinden, es gebe keine MSA-Prüfungen. Das Krisenteam, die Schulpsychologen, an der Schule werden aus anderen Bezirken unterstützt - damit für Schüler, Pädagogen und Eltern ein Beratungsangebot bereitgestellt werden könne.
In Berlin-Neukölln stach ein Mann zwei Mädchen (7, 8 Jahre) auf dem Schulhof der Evangelischen Schule Neukölln nieder.
— pleiteticker.de (@pleiteticker) May 3, 2023
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) gab vor Ort ein Pressestatement ab: In den nächsten 2 Tagen gebe es keinen Regelbetrieb, keine MSA-Prüfungen. pic.twitter.com/ZAAlIBrmD4
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Schreckliche Bluttat an der Evangelischen Schule Neukölln: Am Mittwochnachmittag wurden zwei Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren von einem erwachsenen Mann mit einem Messer angegriffen und niedergestochen. Eines der beiden Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt, das andere schwer. Die Kinder wurden mit einem Helikopter in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, ereignete sich die Tat um kurz nach 15 Uhr auf dem Schulhof der Evangelischen Schule Neukölln (Klassen 1-13) in der Mainzer Straße. Laut einer Polizeisprecherin hätten einige Mitschüler die furchtbare Tat mitansehen müssen. Sie werden von Seelsorgern betreut.

„Wir wissen noch nicht, ob es dafür einen Auslöser oder eine Vorgeschichte gibt“, erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber der Berliner Zeitung. Der Täter wurde laut Polizei in Tatortnähe festgenommen, er habe auf die Polizei gewartet und nicht versucht zu flüchten, berichteten Zeugen. Nach Informationen der BZ gibt es Hinweise darauf, dass der Täter psychisch krank sein könnte. Er soll in keiner Beziehung zu den Opfern stehen.
Wie die Polizei gegenüber NIUS bestätigte, hat die Mordkommission die Ermittlungen übernommen, die Tatwaffe wurde am Tatort sichergestellt.

Wie die BZ berichtet, wurde der Hintereingang der Schule zeitweise von Einsatzkräften abgesperrt – zahlreiche Eltern warteten dort auf ihre Kinder, die das Gebäude noch nicht verlassen durften. Gegen 17 Uhr konnten die Schüler schließlich das Gebäude verlassen, viele weinten. Auch einige Eltern sollen in Tränen ausgebrochen sein, als sie ihre Kinder endlich in die Arme schließen konnten. Laut Berliner Zeitung hatte die Polizei zuvor noch das Gebäude durchsucht, um sicherzustellen, dass sich kein zweiter Täter im Haus befand.
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