Migrations-Klartext von Sarrazin: „Wir sehen, dass uns Deutschland immer fremder wird“
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Sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ hat im Jahr 2010 eine große Debatte über die Migrations-Politik ausgelöst: Thilo Sarrazin.
13 Jahre später sind seine Thesen so aktuell wie nie und die Frage ist erlaubt: Hat Deutschland sich abgeschafft? „Es ist dabei, es geht ja stufenweise“, sagt Sarrazin im Gespräch mit „Schuler! Fragen, was ist“. Der Ex-Finanzsenator von Berlin führt aus: „Wenn wir über die Straßen gehen, dann sehen wir mehr und mehr Gesichter von Menschen, die erkennbar hier nicht geboren sind oder deren Eltern hier nicht geboren waren. Wir sehen es in den Schulen, da fallen die Leistungsniveaus. Wir sehen, dass uns Deutschland insgesamt immer fremder wird. Und dieser Prozess der Abschaffung vollzieht sich halt allmählich über die Jahrzehnte.“

Sarrazin im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler.
Sarrazin hält es für zwangsläufig, dass Migranten ihre Kultur mitbringen. Aber: Das würde nur bis zu einem bestimmten Punkt funktionieren, irgendwann gibt es einen Kipppunkt. „Und dann sind wir in der Tat ein anderes Deutschland und ein anderes Europa. In Bezug auf den Islam und insbesondere den Islamismus geht es ja darum, dass wir hier Menschen aufgenommen haben und fortlaufend aufnehmen, die von ihrer kulturellen Grundeinstellung her zumindest teilweise einfach nicht zu Europa und zu Deutschland passen. Und natürlich bringt dies mit der Zeit Spannungen mit sich.“
Sarrazin empfiehlt einen Blick in die Nachrichten und die Bilder der Hamas-Unterstützer: „Was ist in Großbritannien los? Was ist jetzt in Frankreich los? Insgesamt haben wir uns ja die Feinde der europäischen Kultur ins eigene Haus geholt und lassen sie immer noch weiter in großen Zahlen einreisen.“
Das ganze Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“ sehen Sie hier:
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