Mit Stalins Flagge gegen Alice Weidel und für „unsere Demokratie“
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Wer so demonstriert, hat nichts verstanden.
Bei einer linken Gegendemo zu einem geplanten Konzertbesuch von AfD-Chefin Alice Weidel in Regensburg war neben den üblichen Regenbogen- und Trans-Fahnen auch eine Flagge mit Hammer, Sichel und rotem Stern zu sehen, die einstige Staatsflagge der Sowjetunion. Vor allem aber steht sie für das mörderische Kommunisten-Regime unter Josef Stalin, unter dem mehr als 20 Millionen Menschen starben.
Anlass der Protestaktion war der geplante Besuch Weidels bei einem Konzert von Vicky Leandros, zu dem sie von Gloria von Thurn und Taxis eingeladen worden war. Die Gegenkundgebung richtete sich gegen Weidels Konzertbesuch, gegen „Rechtspopulismus und Ausgrenzung“ und diente wie alle Demos dieser Art selbstverständlich auch dem Schutze „unserer Demokratie“.

Schlager-Legende Vicky Leandros

Die Protestaktion in Regensburg gegen den Konzertbesuch Alice Weidels

Protest gegen „Rechts“ und für „unsere Demokratie“ – mit Hammer, Sichel und rotem Stern
Dass Linke ausgerechnet mit der Flagge der mörderischen Stalin-Diktatur gegen eine demokratisch legitimierte Oppositionspolitikerin aufliefen, zeugt einmal mehr von einem gefährlich schlichten Geschichtsverständnis. Die Fahne war die offizielle Staatsflagge der Sowjetunion, eingeführt 1923 – unmittelbar vor dem Machtantritt Josef Stalins. Hammer, Sichel und der rot-goldene Stern auf rotem Grund blieben bis zum Zerfall der UdSSR 1991 als Staatssymbol in Gebrauch. Unter Stalins Herrschaft waren mindestens 20 Millionen Menschen durch Repression, Zwangsarbeit, Hunger und politische Morde gestorben.
Vicky Leandros stand am gestrigen Montagabend bei den Schlossfestspielen von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg (Bayern) auf der Bühne. Die Schlager-Legende hatte sich kurz vor ihrem Auftritt an Veranstalterin Thurn und Taxis gewandt und verlangt, dass AfD-Chefin Weidel vom Event ausgeladen wird. Anders als vielfach berichtet, setzte sich die Sängerin mit diesem Wunsch aber NICHT durch. Weidel besuchte die Schlossfestspiele, feierte zusammen mit Thurn und Taxis. Zum Leandros-Konzert ging sie nicht.
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