Münchner Sicherheitskonferenz: AfD, BSW und Werte-Union nicht erwünscht
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In zwei Wochen beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz. Konferenzleiter Christoph Heusgen will die AfD von dem internationalen Treffen ausschließen. Gleiches gilt für die Werte-Union und das Bündnis Sahra Wagenknecht – sowie für die russische und iranische Regierung.
Vom 16. bis zum 18. Februar steigt die Münchner Sicherheitskonferenz. Doch wie schon im vergangenen Jahr will Heusgen nicht alle im Bundestag vertretenen Parteien zu dem internationalen Treffen zulassen. Heusgen hatte 2022 den Vorsitz der Sicherheitskonferenz übernommen und im vergangenen Jahr erstmals diese Praxis angewandt – mit dem Ausschluss der AfD.

Auch Sahra Wagenknecht und ihre neue Partei sind bei der Münchner Sicherheitskonferenz nicht erwüscht.
„Ich habe damals gesagt, einer rechtsextremistischen Partei will ich nicht den roten Teppich ausrollen“, sagte Heusgen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Da gab es einiges Nasenrümpfen. Aber ich glaube, dass meine Entscheidung vom letzten Jahr richtig war – gerade nach den jüngsten Enthüllungen. Ich werde die AfD daher auch in diesem Jahr nicht einladen.“
Auch die neue Partei von Sahra Wagenknecht „Bündnis Sahra Wagenknecht“ sei nicht willkommen: „Die Abgeordneten der BSW im Bundestag sind ja nicht gewählt als BSW-Politiker, sondern als Linke“, sagte Heusgen zur Begründung. Selbes gilt für die Werte-Union, die ihr Vorsitzender Hans-Georg Maaßen ebenfalls zu einer Partei machen will. Heusgen: „Die laden wir beide nicht ein, da müssen wir erst einmal beobachten, wie das weitergeht.“
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