Muslimischer Sozialist Mamdani gewinnt Wahl in New York: Big Apple wird zu Red Apple
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- Zohran Mamdani wird zum Bürgermeister von New York City gewählt – erstmals ein Muslim, erstmals ein Kandidat mit offenem sozialistischen Profil.
- Mit rund 50,4 Prozent setzt er sich gegen Andrew Cuomo (41,3 Prozent) und Republikaner Curtis Sliwa (7,5 Prozent) durch – hohe Wahlbeteiligung, viel Mobilisierung junger Wähler.
- Jede Menge linke Ziele: kostenlose Busse, Mietstopps, höhere Steuern für Reiche.
New York hat einen Sozialisten zum Bürgermeister gewählt: Zohran Mamdani ist 34 Jahre alt, Kandidat der Demokraten und nun der 111. Bürgermeister von New York. Die vorläufigen Ergebnisse zeigten ein klares Bild: Mamdani erzielte rund 50,4 Prozent der Stimmen, Cuomo kam auf 41,3 Prozent, Sliwa auf etwa 7,5 Prozent. Gleichzeitig meldete die Stadt eine der höchsten Wahlbeteiligungen der letzten Jahrzehnte mit starker Aktivierung vor allem junger Wähler. Mehr als zwei Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab – nach Angaben der Wahlleitung so viele wie seit 1969 nicht mehr.
Mamdani ist weniger ein klassischer Politiker als vielmehr ein linksextremer Aktivist, der jede Menge linke Veränderung für New York verspricht und so vor allem junge Wähler mobilisieren konnte. Er bezeichnet sich selbst als demokratischen Sozialisten. Sein Wahlkampf war geprägt von Forderungen wie: kostenlose Busse in der ganzen Stadt, Mietpreis-Stopp, 200.000 neue günstige Wohneinheiten, eine Mindestlohnerhöhung auf 30 US-Dollar bis 2030 sowie Steuererhöhungen für Reiche und Unternehmen. Big Apple soll also eine sozialistische Utopie werden – Red Apple.
Wo das Geld dafür herkommen soll? Wie in den meisten sozialistischen Wunschträumen: unklar.
Der frühere Präsident Barack Obama gratulierte allen demokratischen Kandidaten bei X zum Sieg: „Wir haben immer noch sehr viel Arbeit vor uns, aber die Zukunft sieht ein bisschen heller aus.“ US-Präsident Donald Trump postete auf seiner Plattform Truth Social: „... AND SO IT BEGINS!“ („Und so beginnt es!“)
Kritik kommt nicht nur vom politischen Gegner, sondern auch von konservativen Wirtschafts-Kreisen: Steuerflucht, Abwanderung von Investitionen und Belastung des Mittelstands sind die gefürchteten Folge-Effekte. Aus konservativer Sicht stehen mehrere Fragen im Raum: Wird die Stadt mit höheren Steuern ihre wirtschaftliche Dynamik verlieren? Kann eine Verwaltung ohne klassische Erfahrung und mit großem Wandel-Programm das liefern, was Bürger erwarten – Sicherheit, Ordnung, Verlässlichkeit?
New York hat sich entschieden – für einen jüngeren, polarisierenden und linksextremen Kandidaten. Zohran Mamdani übernimmt das Rathaus am 1. Januar 2026. Ob seine linke Agenda funktioniert oder ob sie an staatlichen Hürden und wirtschaftlichen Rückkopplungen scheitert, bleibt abzuwarten.
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