Nach Habeck-Rückzieher: Lindner will mit AfD-Weidel ins TV-Duell!
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Olaf Scholz will nur mit Friedrich Merz und Robert Habeck – aber nicht mit Alice Weidel. Schon die Organisation des TV-Duells von ARD und ZDF wird zur peinlichen Politik-Posse, in die sich nun auch noch FDP-Chef Christian Lindner einmischt.
Um einem Spitzen-Duell Merz gegen Weidel (so sagen es aktuelle Umfragen) aus dem Weg zu gehen, wollten die öffentlich-rechtlichen Sender das Modell „Erster gegen Dritter“, also CDU-Chef Friedrich Merz gegen Noch-Kanzler Olaf Scholz (SPD), und „Zweiter gegen Vierter“, also AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel gegen Grünen-Kandidat Robert Habeck, fahren.
Scholz hatte zuvor darauf bestanden, nur mit Merz in ein TV-Duell zu gehen.
Die in allen Umfragen mit zwölf Prozent abgeschlagenen Grünen waren außer sich. ARD und ZDF würden in unfairer Art und Weise in den Wahlkampf eingreifen, so der Vorwurf, auf den eine Absage Habecks folgte. Kein Duell Habeck gegen Weidel also – als lachender Dritter meldet sich nun FDP-Chef Christian Lindner zu Wort: Er will Habecks Platz einnehmen und mit Weidel ins Duell gehen!
„Der Robert Habeck will in der ARD nicht mit Alice Weidel von der AfD diskutieren. Wenn der Platz also frei ist, nehme ich ihn gerne. Man darf den Ideenwettbewerb mit der AfD nicht scheuen, wenn man deren Wähler zurückgewinnen will“, schrieb Lindner bei X.
Lindners FDP muss derzeit um den Einzug in den Bundestag bangen. Nach drei Jahren in der Ampel ist die FDP von knapp 11,4 Prozent in einen Bereich zwischen drei und fünf Prozent abgestürzt.
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