„Nazis raus“: Grüne Stadträtin hetzt auf dem Oktoberfest gegen Aiwanger
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Wiesn in München! Das bedeutet Bier, Feierlaune, Selfies und … ein Nazi-Spruch?!
Laura Sophie Dornheim (39), Grünen-Stadträtin in München, macht auf Instagram gegen den Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger (52), Stimmung. Im neuesten Post in ihrer Instagram-Story ist sie im Bierzelt auf dem Oktoberfest zu sehen. Im Hintergrund: Bayerns Vize-Ministerpräsident Aiwanger. Dornheim schreibt dazu: „Nächstes Jahr pack ich mir nen ,Nazi raus‘ Button ans Dirndl.“

Mit ernstem Blick und Nazi-Spruch gegen Aiwanger richtet sich die Grüne Stadträtin Laura Sophie Dornheim an ihre Instagram-Community. (Quelle: Instagram/Isdornheim)
Das ist eine klare Anspielung auf die Flugblatt-Affaire um den Freie-Wähler-Chef. Aiwanger – so lässt das Foto vermuten – schien von der heimlichen Aufnahme nichts mitbekommen zu haben. Laut Bild kommentierte er den Post im Nachhinein mit: „Soll’s machen.“ Die Kritik der Stadträtin lässt ihn scheinbar unberührt.

Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler, macht im Schottenhamel ein Selfie mit Gästen.
Am 8. Oktober 2023 findet die Wahl zum Bayerischen Landtag statt. Die Freien Wähler legten in der jüngsten Befragung des Umfrageinstituts dimap deutlich zu. Im „Bayerntrend“ steht die Partei bei 17 Prozent, zwei Prozent vor den Grünen.
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger wird nach eigenen Angaben derzeit so oft um gemeinsame Selfies gebeten „wie noch nie“. Auch in München beim Wiesn-Anstich im Schottenhamel wurde er immer wieder nach Fotos mit Oktoberfest-Besuchern gefragt.

Hubert Aiwanger, bayerischer Wirtschaftsminister und Vorsitzender der Freien Wähler, eröffnet die Wiesn-Saison in Bodos Cafézelt und schenkt Wein aus.
Eindrücke, wonach CSU-Politiker sich eher nicht gemeinsam mit Aiwanger auf der Wiesn zeigen wollten, kommentierte der stellvertretende bayerische Ministerpräsident so: „Ob ein CSUler mit mir auf ein Foto will oder nicht“, das interessiere ihn weniger.
Aiwanger war in den vergangenen Wochen in die Schusslinie geraten, nachdem bekannt geworden war, dass er in seiner Zeit als Gymnasiast ein antisemitisches Flugblatt in seiner Schultasche mit sich geführt hatte. Er bestreitet die Autorenschaft für die Hetzschrift, bekannt dazu hat sich sein Bruder.
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