„Es gibt nur zwei Geschlechter“: „ZDF-Experte“ Theveßen hält Trumps neue Fakten-Pflicht für verfassungsfeindlich
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Donald Trump ist am Montag offiziell in sein Präsidialamt eingeführt worden. Das ZDF begleitete das feierliche Geschehen live aus Washington. Mit dabei: USA-Kommentator Elmar Theveßen, der sich stets als notorischer Trump-Hasser präsentiert. Im Anschluss an Trumps Rede suchte Theveßen nach Indizien für angeblichen Autoritarismus Trumps.
Theveßen sagte: „Jetzt ist die entscheidende Frage: Hält er das ein, was er vorhin auch versprochen hat: sich an die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit zu halten, weil das ein oder andere, was er angekündigt hat, widerspricht momentan geltendem Recht und müsste dann erst geändert werden.“ Nach Beispielen gefragt, nennt er die faktisch korrekte Auffassung, der zufolge es beim Menschen nur zwei Geschlechter gibt: „Wenn man sagt: ‚Es gibt nur noch zwei Geschlechter. Punkt.‘ Das widerspricht: All men are created equal. Alle Menschen sind gleich.“
Trump hatte in seiner Rede angekündigt, die Identitätspolitik der alten Regierung zu beenden, die die Kategorien „Geschlecht“ und „Rasse“, so Trump, in „sämtliche Aspekte des öffentlichen und privaten Lebens“ einfügte. Trump nannte diese Politik „Social Engineering“ und erklärte, der Staat trete so als Architekt der Gesellschaft auf. In diesem Zusammenhang sagte Trump: „Es gibt nur zwei Geschlechter: Mann und Frau.“
Auf folgenden Ausschnitt seiner Rede bezieht sich Theveßen:
Wie kommt Theveßen auf so etwas?
Theveßens Kommentar sorgte für Kritik in den sozialen Medien. Denn: Die Rückkehr zu den althergebrachten und nach wie vor gültigen Geschlechtervorstellungen ist natürlich alles andere als verfassungsfeindlich. Und: Regelungen, die die Biden-Regierung einführte, kann die neue Regierung tatsächlich einfach rückgängig machen. Das ist normale Demokratie.
Theveßens Versuch, Trump als Verfassungsfeind darzustellen, ist keine Überraschung. Er ist seit langem als Trump-Hasser bekannt, hält ihn gar für einen Faschisten und Zerstörer Amerikas (NIUS berichtete). Nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus sucht der ZDF-Journalist nun verbissen nach Belegen und Indizien für seine steilen Thesen!
Journalistisch vollkommen unsauber ist auch, wie Theveßen über Trumps Aschiebepläne hinsichtlich illegaler Zuwanderer berichtet. Theveßen übersetzt das englische Wort für Abschiebung, „deportation“, irreführend als „Deportation“. Damit führt er deutsche Leser in die Irre, bei denen das Wort im Kontext nationalsozialistischer Verbrechen steht. Migranten ohne Aufenthaltsberechtigung abzuschieben, hat damit offenkundig nicht das Geringste zu tun.
Lesen Sie bei „Kissler Kompakt“:
Der Hass auf Trump sprengt in Deutschland jedes Maß
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