Österreich-Wahl: Rechte FPÖ gewinnt erstmals, schwarz-grüne Regierung verliert 16 Prozentpunkte
Ein Beitrag von
Österreich hat am Sonntag einen neuen Nationalrat gewählt – erstmals ist die rechte Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) die stärkste Kraft im Parlament. Mit 29 Prozent der Stimmen liegt sie laut der ersten Hochrechnungen zudem deutlich mit knapp drei Prozentpunkten vor der Österreichischen Volkspartei (ÖVP, 26,2 Prozent), die mit dem amtierenden Bundeskanzler Karl Nehammer angetreten war.
Die österreichischen Sozialdemokraten (SPÖ) kamen auf rund 21 Prozent. Die Grünen, die zusammen mit der ÖVP die Regierung stellen, sind von 13,9 Prozent auf nunmehr 8,7 Prozent abgestürzt. Die NEOS (liberale Partei) konnten einen Punkt hinzugewinnen und liegen mit 9 Prozent knapp vor den Grünen.
Alle anderen kleinen und Kleinst-Parteien sind an 4-Prozent-Hürde in Österreich gescheitert.

Bundeskanzler Nehammer warb im Wahlkampf mit Stabilität – und wurde vom Wähler abgestraft.
Ein klares Votum der Wähler gegen die bisherige schwarz-grüne Regierung, die insgesamt knapp 16 Prozentpunkte der Stimmen verloren hat. Parallel dazu hat die FPÖ von 16,2 auf nunmehr mehr als 29 Prozent 13 Punkte hinzugewonnen.
Dennoch gilt eine rechts-konservative Koalition aus FPÖ und ÖVP als unrealisitisch, da Bundeskanzler Nehammer dies im Wahlkampf deutlich ausgeschlossen hatte.
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare